Polizei kontrolliert 500 Biker: Jede dritte Kontrolle endet mit Anzeige

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg verschärft im Mai den Blick auf Motorradfahrer. Nach steigenden Unfallzahlen und sieben tödlichen Unfällen im vergangenen Jahr zeigen erste Kontrollen: Bei rund jedem dritten überprüften Biker gab es Beanstandungen.

Von Lea Brandt – 08.13 Uhr

 Ludwigsburg – Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hat im Mai einen Schwerpunkt auf Motorräder gelegt und nutzt die vier Wochenenden des Monats, um den direkten Kontakt zu Motorradfahrern zu pflegen. Die Statistik zeigt, dass die Zahl der Unfälle mit Motorrädern in den letzten zehn Jahren gestiegen ist, von rund 290 auf 366 im Jahr 2025.

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In diesem Jahr gab es sieben tödliche Unfälle, wobei drei davon ohne Fremdbeteiligung stattfanden.

Bereits im Jahr 2026 wurden 88 Unfälle mit Motorrädern registriert, von denen 30 ohne Fremdbeteiligung geschahen. Die Hauptursache für diese Unfälle war nicht angepasste Geschwindigkeit.

Die Polizei appelliert an die Motorradfahrer, ihre eigene Sicherheit ernst zu nehmen und auf eine angemessene Fahrweise sowie Schutzkleidung zu achten.

In den bisherigen Kontrollen am 3., 10. und 15. Mai 2026 wurden rund 500 Motorradfahrer kontrolliert. Jede dritte Kontrolle führte zu einer Anzeige, wobei die Verstöße von mangelhaften Rückspiegeln bis hin zu Geschwindigkeitsübertretungen reichten.

Die Polizei sieht die Kontrollmaßnahmen als wichtig an, um das sicherheitsbewusste Fahren zu fördern und das Miteinander im Straßenverkehr zu verbessern.