Polizei schnappt mutmaßlichen Einbrecher und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg-Eglosheim: Mutmaßlicher Einbrecher durch Polizei gestellt

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 00:20 Uhr verschaffte sich ein 21-Jähriger Zugang zu einem Gartengrundstück in Ludwigsburg-Eglosheim. Der Täter hatte hierzu zuvor einen Zaun nach oben geschoben und umgebogen und ging in der Folge mit einer Taschenlampe das Gelände ab. Dabei löste er aber eine Alarmanlage aus und der Anwohner verständigte sofort die Polizei. Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg nahmen den Verdächtigen noch in unmittelbarer Nähe vorläufig fest. Ein Fluchtversuch des Mannes wurde durch den Einsatz eines Polizeihundes vereitelt. Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ludwigsburg/Oderstraße: Zeugen nach Unfallflucht in Ludwigsburg gesucht

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte in der Zeit von etwa Donnerstag, 22:00 Uhr bis Freitag, 08:00 Uhr, einen am Fahrbahnrand der Oderstraße in Ludwigsburg geparkten Opel Corsa. Trotz eines angerichteten Sachschadens von etwa 1500 Euro entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Verursacher machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 185353 zu melden.

Großbottwar: Einbruch in Geschäft – Schmuck gestohlen

In der Nacht zum Freitag brach ein bislang unbekannter Täter in ein Geschäft in der Hauptstraße in Großbottwar ein. Der Täter schlug die Schaufensterscheibe des Ladens ein, so dass es ihm möglich war, die Auslage im Schaufenster zu erreichen. Aus der Auslage stahl er mehrere Schatullen, in denen sich Schmuck im Gesamtwert eines vierstelligen Betrags befand. Anschließen machte sich der Unbekannte samt Diebesgut aus dem Staub. Anwohner bemerkten gegen 01.00 Uhr einen lauten Knall, der vermutlich mit dem Einbruch in Zusammenhang zu bringen ist. Weitere Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel.0800/1100225 an die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu wenden.

Gerlingen: Unfallflucht in der Gerteisenstraße

Nach einer Unfallflucht, die zwischen Donnerstag 15.30 Uhr und Freitag 06.30 Uhr in der Gerteisenstraße in Gerlingen verübt wurde, sucht das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, noch Zeugen. Mutmaßlich befuhr ein noch unbekannter Fahrzeuglenker die Straße in Richtung der Hofwiesenstraße und streifte hierbei einen VW Transporter, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Das Fahrzeug des Unbekannten prallte gegen den Außenspiegel des Transportes, der darauf abriss und in eine Vielzahl von Einzelteilen zersprang. Vermutlich dellten Teile des Spiegels auch noch die Motorhaube des VW ein und hinterließen im Lack eines Ford, der vor dem VW stand, einen Kratzer. Ohne sich um den Unfall zu kümmern setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Der geschätzte Sachschaden dürfte sich auf rund 2.300 Euro belaufen.

Wie wir am Donnerstag berichteten, kam der 24-jährige Fahrer eines Transporters gegen 10:50 Uhr auf der L 1137 zwischen Leonberg und Ditzingen im Zusammenhang mit einem Überholvorgang von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug überschlug sich und er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Für die weiteren Ermittlungen ist die Verkehrspolizeiinspektion auf Zeugenaussagen angewiesen. Mögliche Unfallzeugen, insbesondere der Fahrer oder die Fahrerin des überholten Autos und Fahrzeuglenker im Gegenverkehr, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion, Tel. 0711 6869-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Nächtliche Ausgangssperren und mehr: Diese verschärften Corona-Regeln gelten in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Hunderttausende Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. Diese und weitere verschärfte Regeln hat die Landesregierung beschlossen.

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Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern müssen Kommunen unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen, ein Veranstaltungsverbot und das Schließen von Friseurbetrieben anordnen. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Freitag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten.

Und so sehen die genauen Maßnahmen aus:

Die Gesundheitsämter werden verpflichtet, regelmäßig ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200/100.000 Einwohnern pro Woche und gleichzeitig diffusem Infektionsgeschehen, für die Stadt- und Landkreise im jeweiligen Stadt- beziehungsweise Landkreis nachfolgende Maßnahmen per Allgemeinverfügung zu regeln, sofern dieser Inzidenzwert mindestens in den letzten drei Tagen in Folge überschritten ist:

  • Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich nur noch Personen zweier Haushalte treffen, maximal jedoch 5 Personen. Kinder des jeweiligen Haushaltes bis einschließlich 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner oder Lebensgefährten in nicht ehelicher Lebensgemeinschaft, die nicht Teil dieser Haushalte sind, dürfen an den Ansammlungen und privaten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen.
  • Veranstaltungsverbot: Verboten werden alle Veranstaltungen, ausgenommen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung (einschließlich Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten). Ebenfalls ausgenommen sind unter anderem auch die Teilnahme an Gerichtsterminen, Aussagen bei Polizei oder Staatsanwaltschaft, Sitzungen kommunaler Gremien sowie Wahlen und Abstimmungen. Das Verbot gilt ebenso nicht für Veranstaltungen, die für die Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge zwingend erforderlich sind und nicht aufgeschoben werden können.
  • Das Verlassen der Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr ist nur aus triftigen Gründen erlaubt; Triftige Gründe sind insbesondere
    • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
    • die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen,
    • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
    • die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen und
    • Handlungen zur Versorgung von Tieren.
  • Eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung muss auf Baustellen auch im Freien getragen werden, soweit der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Friseurbetriebe sowie Barbershops und Sonnenstudios werden geschlossen.
  • Öffentliche und private Sportstätten, Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder werden abweichend von der Corona-Verordnung auch für den Schulsport, Studienbetrieb sowie Freizeit- und Individualsport geschlossen.
  • Medizinische Behandlungen (zum Beispiel Physio- oder Ergotherapie, Psychotherapie, Logopädie, Podologie, medizinische Fußpflege sowie Massagen) bleiben möglich, sofern medizinisch notwendig. Arztbesuche bleiben generell erlaubt; gegebenenfalls ist die Ärztin oder der Arzt vorab telefonisch zu kontaktieren.
  • Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nur nach vorherigem negativem Antigentest oder mit FFP2-Atemschutzmaske bzw. vergleichbarem Standard.
  • Einzelhandel: Verbote von besonderen Verkaufsaktionen (zum Beispiel Räumungs- oder Schlussverkäufe, besondere Rabattaktionen), bei denen unter anderem aufgrund des Eventcharakters oder erwarteten zusätzlichen Publikumsverkehrs ein größerer Zustrom von Menschenmengen erwartet werden kann. Ebenfalls verboten sind Märkte, welche nicht der Deckung des täglichen Lebensbedarfs dienen (zum Beispiel Flohmärkte, Jahrmärkte).

red