Porsche setzt verstärkt auf Elektromobilität

Bislang setzt Sportwagenbauer Porsche seine Kunden mit reichlich PS vor allem auf den Rennstrecken rund um den Globus unter Strom. Doch die Schwaben haben die Zeichen der Zeit erkannt und beherrschen auch die Klaviatur rund um das hohe “E”. Soll heißen: Porsche setzt verstärkt auf Elektromobilität – in der Serie, aber auch im Motorsport.

Damit Elektroautos stets vom Fleck kommen, ist eine entsprechende Lade-Infrastruktur erforderlich. Und da hat Deutschland noch einigen Nachholbedarf. Porsche will beim Stromtanken helfen. Und deshalb erweitern die Stuttgarter jetzt ihren Ladedienst für Plug-in- und Elektrofahrzeuge um fünf Länder sowie zahlreiche Funktionen.

Insgesamt verfügt die Plattform laut Porsche jetzt schon über 49.000 Ladepunkte in zwölf Ländern. Neben Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Finnland ist der neue Ladedienst nun auch in Norwegen, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Italien verfügbar.

Der Porsche-Charging-Service ist ganz schön clever. So verrät er unter anderem, wann an einer Ladesäule zuletzt ein Fahrzeug geladen wurde, und gibt darüber Aufschluss, wie aktuell und verlässlich die Information über den jeweiligen Ladepunkt ist. Damit sich die Ladevorgänge besser planen lassen, wird die tägliche Auslastung der Ladesäule angezeigt.

Darüber hinaus wurden die Nutzerführung in der App sowie die Navigationsfunktion verbessert, betont der Hersteller. Nach Auswahl eines Ladepunktes soll der Wechsel in die Navigation via Google Maps jetzt einfacher gelingen, auf dem Smartphone oder via Apple CarPlay im Fahrzeug, teilt Porsche mit.

Was kann der Porsche-Charging-Service? Der Dienst sucht nach den passenden Ladestationen und erledigt die Abrechnung über zentral hinterlegte Zahlungsdaten. An der Ladesäule erfolgt die Identifikation entweder per QR-Code über die App oder per “Porsche ID Card”.

In Deutschland kostet die Nutzung des Porsche-Charging-Service 2,50 Euro pro Monat. Hinzu kommen die Gebühren für die Ladevorgänge selbst, die abhängig vom Betreiber und der jeweils geladenen Menge an Strom sind. Der Dienst kann grundsätzlich von allen Fahrern von Hybrid- oder Elektrofahrzeugen genutzt werden. Es gilt also nicht nur für Porsche-Besitzer: Hier laden Sie richtig. mid/rlo

Demenzbegleiter: Landkreis zertifiziert 40 Ehrenamtliche

Ehrenamtliches Engagement für Menschen mit Demenz hat viele gute Aspekte: Es entlastet die Pflegenden, sorgt für Abwechslung im Alltag der Menschen mit Demenz – und bereichert auch diejenigen, die sich engagieren. Erste Grundlagen zu dem Krankheitsbild, zu den Auswirkungen und zu den Kommunikationsmöglichkeiten haben die Teilnehmenden der sechsteiligen Schulungsreihe „Auf gute Nachbarschaft – Demenzbegleiter“ der Altenhilfe-Fachberatung des Landratsamts erworben. Mit 40 Teilnehmenden sind so viele Interessierte wie nie zuvor in einer Schulungsreihe qualifiziert worden. Ihre Zertifikate konnten sie jetzt entgegennehmen.

Im Mittelpunkt stand bei allen Kursbausteinen der Mensch mit seiner individuellen Biografie, seinen Fähigkeiten und Ressourcen. Ziel der Schulungsreihe ist, gelingende Beziehungen in einem sich verändernden Alltag zu gestalten.

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein zentrales Element, um den demografischen und gesellschaftlichen Wandel zu gestalten. Die Herausforderungen der Zukunft können nur zusammen geschultert werden. Umso erfreulicher ist die große Nachfrage nach dem Schulungsangebot unserer Altenhilfe-Fachberatung“, sagt Landrat Dr. Rainer Haas.

Neben dem Zertifikat haben die Teilnehmenden mit dem Kurs zusätzlich die Demenz-Partner-Urkunde der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erworben und tragen damit den Gedanken einer demenzfreundlichen Kommune in den Landkreis.