Preisdruck lässt nach – Inflation sinkt unter Zwei-Prozent-Marke

Die Inflation in Deutschland ist im Februar auf 1,9 Prozent gesunken. Während Energiepreise rückläufig sind, bleibt der Preisdruck bei Dienstleistungen hoch. Die Kerninflation verharrt bei 2,5 Prozent und liegt damit weiter über dem Gesamtwert.

Von Hendrik Paul – 05.38 Uhr 

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Der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat im Februar 2026 wieder an Fahrt verloren.

Die Inflationsrate wird voraussichtlich 1,9 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Januar hatte die Teuerung noch bei 2,1 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im zweiten Monat des Jahres voraussichtlich um 0,2 Prozent erhöht.

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Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, ist unterdessen voraussichtlich bei 2,5 Prozent geblieben. Damit liegt sie weiterhin deutlich höher als der Gesamtindex.

Die Energiepreise waren im Februar um 1,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag unterdessen bei 1,1 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,2 Prozent.