Preise steigen, Überraschungen inklusive: Was 2025 auf dem Immobilienmarkt passiert

Nach der Phase sinkender Werte steigen die Immobilienpreise in Deutschland 2025 wieder – vor allem bei Bestandswohnungen. Während Metropolen wie München auf hohem Niveau teils Rückgänge verzeichnen, legen günstigere Städte und Regionen deutlich zu. Neue Zahlen zeigen: Der Markt entwickelt sich zunehmend regional unterschiedlich.

Von Hendrik Paul – 11.40 Uhr 

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Berlin – Die Immobilienpreise sind in Deutschland 2025 gestiegen. Zwar stiegen die Preise im vierten Quartal nur bei Bestandsimmobilien, auf ein Jahr gerechnet wurden aber auch neugebaute Häuser und Wohnungen teurer, zeigt der neue Immobilienpreisindex des Analysehauses Empirica Regio, über den das „Handelsblatt“ berichtet. Eine Bestandswohnung kostete in Deutschland im vierten Quartal durchschnittlich 3.200 Euro pro Quadratmeter, eine neu gebaute Wohnung 5.164 Euro pro Quadratmeter.

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Am teuersten sind Neubauwohnungen nach wie vor in München und Umgebung. In Bayerns Landeshauptstadt kostete der Quadratmeter einer Neubauwohnung im Schnitt 11.124 Euro. Allerdings sind gerade in den teuersten Städten die Preise im Vergleich zum Vorjahresquartal zum Teil stark zurückgegangen, so auch in München und Umgebung.

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„Die Preise steigen tendenziell in Städten mit niedrigem Preisniveau stärker als in Städten mit hohem“, sagt Tobias Just, Professor für Immobilienwirtschaft an der Uni Regensburg. Das gelte vor allem für die Hauspreise. Den höchsten Anstieg verzeichnet hier Jena (plus 95 Prozent zum Vorjahr). Das könne aber auch an einzelnen Häusern liegen, die den Datensatz verzerren.

Die Analyse von Empirica Regio zeigt die Kaufpreise und Mieten aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte. Die Daten stammen von der Value AG, die Inserate von mehr als 100 Immobilienplattformen wie Immoscout24, Immowelt und Immonet ausgewertet hat.