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Quantencomputer kommt nach Deutschland

Das erste cloudbasierte Leap-Quantencomputer-System außerhalb von Nordamerika wird im Supercomputing Center des Forschungszentrums Jülich in Deutschland stehen. Das gab die Firma D-Wave Systems jetzt bekannt.

Staatliche und akademische Kunden werden voraussichtlich ab Mitte 2020 zwischen einem direkten Zugang zu Leap über D-Wave oder der Anleitung durch Jülicher Experten wählen können, während diese Quantenalgorithmen und -anwendungen entwickeln.

“Am Forschungszentrum helfen wir dabei, hochkomplexe Fragen aus Wissenschaft und Industrie mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu lösen. Wir sind führend beim Einsatz von Supercomputern in Simulation, Big Data und KI”, so CEO Professor Wolfgang Marquardt. Die Entwicklung und der Einsatz von Quantencomputern sei ein vollständig neuer und großer Schritt in die Zukunft der Informationstechnologie.

Rudolf Huber

 

Daran erkennen Sie Fake-Shops im Internet

Online-Shopping ist gerade in der Corona-Krise für viele Menschen unverzichtbar geworden. Um allerdings dauerhaft Freude am Einkaufen im Internet zu haben, ist Aufmerksamkeit geboten. Denn nicht bei allen Online-Angeboten handelt es sich auch um seriöse Angebote.

“Eine professionell gemachte Homepage bedeutet nicht zwangsläufig, dass dahinter ein zuverlässiger Online-Shop steht. Es könnte auch ein Fake-Shop sein, der nur Geld kassiert, aber keine Ware liefert. Wer jedoch auf ein paar Dinge achtet, kann einen seriösen Anbieter erkennen und entspannt shoppen”, sagt Alexander Kuch vom Onlineportal teltarif.de.

Um einen glaubwürdigen Anbieter von einem unseriösen zu unterscheiden, kann oft schon ein Blick ins Impressum helfen. Dort sollten der Name des Unternehmens, die komplette ladungsfähige Anschrift sowie ein verantwortlicher Ansprechpartner vermerkt sein. Klare Informationen über den Anbieter sind auf jeder Händler-Seite Pflicht.

Ist etwa nur ein Postfach als Adresse angegeben, sollten Kunden misstrauisch werden und von einer Bestellung absehen. Zudem sind eindeutige und verständliche Angaben zu Preisen, dem Bestellablauf sowie den Zahlungsmöglichkeiten unerlässlich.

Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz. Shop-Betreiber im Netz müssen gewährleisten, dass Kundendaten nicht an Dritte weitergegeben, sondern nur für die Bestellabwicklung verwendet werden. Auch die Nutzung der Daten für Werbezwecke bedarf einer separaten Einwilligung.

“Zudem sollte die Datenübertragung zum Shop grundsätzlich verschlüsselt erfolgen. Ein Standardverfahren ist etwa die SSL-Verschlüsselung, die nur schwer zu knacken ist. Meist ist das Verfahren mittels eines Schloss-Symbols in der Statusleiste des Internet-Browsers gekennzeichnet und die Adresse beginnt mit https”, erklärt Experte Kuch. Welche Verschlüsselungstechnik verwendet wird, sollten Nutzer in den Kundeninformationen des Online-Shops finden.

Ralf Loweg