Reisen in der Krise: Auf die Versicherung kommt es an

Wer in der Corona-Krise auf Reisen geht, muss mit unliebsamen Überraschungen rechnen. Denn Reisewarnungen, neue Virus-Ausbrüche zu Hause oder am Urlaubsort, ausgefallene Flüge und abgesagte Pauschalreisen gehören inzwischen zum Alltag. Da sollte immer die richtige Versicherung mit im Gepäck sein.

Doch Vorsicht: Nicht wenige Versicherer schließen Leistungen bei Pandemien wie Corona grundsätzlich aus. Umso wichtiger ist derzeit die Wahl der richtigen Police. Die Zeitschrift „Reise & Preise“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe Reiserücktritts-Versicherungen getestet, die auch im Falle von Covid-19 eintreten.

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Auf dem Prüfstand: Jahrestarife ohne Selbstbehalt, die in der Regel nur unbedeutend teurer sind als Policen für einzeln versicherte Reisen. Für Individualreisende, die Flug, Hotel und Mietwagen selbst buchen, ist eine solche Versicherung unerlässlich, denn diese übernimmt bei einer Covid-19-Erkrankung alle Kosten, die im Falle einer Stornierung entstehen.

Wichtig bei der Auswahl ist, dass die Versicherung auch bei einem notwendigen Reiseabbruch eintritt, damit die Kosten beispielsweise für einen vorzeitigen Heimflug abgesichert sind. Pauschalreise-Anbieter bieten derzeit zwar in aller Regel ausgesprochen kulante Stornierungsregelungen, doch wer kurz vor der Reise an Corona erkrankt, braucht auch hier eine Reiserücktrittsversicherung, um nicht auf den Storno-Kosten sitzenzubleiben.

Gemeinsam ist allen Versicherern, dass sie nur bezahlen, wenn zum Zeitpunkt der Reisebuchung für das Urlaubsland keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bestand. Im Falle einer Covid-19-Erkrankung treten – wie bei jeder anderen schweren Erkrankung – alle getesteten Versicherungen ein. Doch ist Angst vor Corona der alleinige Rücktrittsgrund, zahlen sie nicht. Wichtigstes Kriterium bei der Wahl der Police ist die Kostenabdeckung im Quarantäne-Fall.

Ralf Loweg / glp

 

Nach brutaler Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Polizei findet weiteres getötetes Lamm

Nachdem bislang unbekannte Täter am vergangenen Wochenende Schafe und Hühner aus einem Gartengrundstück auf der Vogelinsel geholt und brutal getötet haben (Ludwigsburg24 berichtete), wurde am Dienstagabend gegen 17:00 Uhr eine weiteres an den Beinen gefesseltes Lamm im Neckar bei Kirchheim treibend aufgefunden. Dabei handelt es sich vermutlich um ein bereits in der Nacht zum Freitag aus dem Gehege geholtes Tier.

Die polizeilichen Ermittlungen erbrachten bislang noch keine heiße Spur. Unterdessen haben neben einer Tierschutzorganisation auch mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung des oder der Täter führen. Sie sind nur für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehören.

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Zeugen oder Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg