Reisewarnung für fast gesamten Nahen Osten – Auswärtiges Amt reagiert auf Eskalation

Nach den Militärschlägen zwischen Israel, den USA und dem Iran hat das Auswärtige Amt Reisewarnungen für nahezu den gesamten Nahen Osten ausgesprochen. Deutsche vor Ort sollen sich registrieren und Sicherheitshinweise strikt beachten.

Von Hendrik Paul – 09.35 Uhr 

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Nach den Luftschlägen Israels und der USA auf Ziele im Iran und der militärischen Reaktion hat das deutsche Auswärtige Amt Reisewarnungen für praktisch den gesamten Nahen Osten veröffentlicht. Explizit erwähnt werden in der am Samstag verbreiteten Warnung neben Israel und Iran auch der Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.

„Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden“, heißt es im Warntext. Die Lufträume von Israel und Iran wurden bereits gesperrt, es könne allerdings jederzeit zur Sperrung weiterer Lufträume kommen. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region bereits eingestellt.

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Deutsche, die sich in der Region aufhalten, wurden aufgefordert, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren. „Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst, suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern“, hieß es weiter. Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte sollten befolgt werden.