
Ein Reizstoff-Angriff hat am Dienstag einen Großeinsatz an einer Schule in Leonberg ausgelöst. Insgesamt 22 Menschen erlitten Atemwegsreizungen und Übelkeit, nachdem im Eingangsbereich der Schule ein Reizstoff versprüht worden war. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ging der Vorfall auf einen Streit zwischen zwei Schülern zurück.
Von der Redaktion – 21.11 Uhr
Leonberg – Nach einem Reizstoff-Angriff in einer Schule in Leonberg sind am Dienstag 22 Personen leicht verletzt worden. Die Polizei teilte mit, dass gegen 14:00 Uhr Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu der Schule in der Lindenstraße ausgerückt waren.
Im Eingangsbereich sei ein Reizstoff versprüht worden.
Insgesamt mussten 143 Personen, darunter Schüler und Lehrpersonal, das Gebäude verlassen. 18 Schüler sowie vier Erwachsene erlitten Atemwegsreizungen und Übelkeit.
Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, ein Krankenhausaufenthalt war nicht nötig. Die übrigen Personen wurden in einer Sporthalle betreut, bevor die Maßnahmen gegen 15:30 Uhr endeten.
Das Gebäude wurde nach Überprüfung und Belüftung wieder freigegeben.
Laut Polizei geht der Vorfall mutmaßlich auf einen Streit zwischen einer Schülerin und einem Schüler zurück, der in gegenseitigen Schlägen und schließlich dem Versprühen des Reizstoffs gipfelte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung dauern an.
Vor Ort waren auch der Oberbürgermeister und ein Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes.

