Rezeptpflicht? Das denken die Europäer

Ist die Rezeptpflicht für Medikamente wie die Anti-Baby-Pille oder Potenzmittel sinnvoll? “Nein”, sagen 44 Prozent der Deutschen, die die Rezeptpflicht abschaffen wollen. Die größten Gegner der Rezeptpflicht in der Bundesrepublik sind 18 bis 34-Jährige: Von ihnen möchten 58 Prozent ohne ärztliche Bescheinigung einkaufen. Von den über 50-Jährigen sind hingegen nur 35 Prozent dieser Meinung.

Im europäischen Vergleich gehört Deutschland mit diesen Ergebnissen insgesamt eher zu den Rezept-Befürwortern. Nur in Italien möchten noch weniger Menschen die Rezeptpflicht abschaffen (37 Prozent). In Ländern wie Polen (61 Prozent) oder Belgien (59 Prozent) sagt jeweils weit mehr als die Hälfte aller Befragten, dass die Rezeptpflicht unnötig ist.

Das sind die Ergebnisse des Stada Gesundheitsreports 2019, einer Studie mit 18.000 Befragten aus neun Ländern. Das Marktforschungsinstitut Kantar Health hat im Auftrag der Stada Arzneimittel AG jeweils rund 2.000 Menschen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Serbien, Spanien und Großbritannien zu dem Thema “Die Zukunft deiner Gesundheit” befragt. mp/rlo

Ölspur führte nach Unfall bis zum Verursacher

Am Donnerstag kam es gegen 21:00 Uhr in Walheim zu einem Verkehrsunfall in der Brückenstraße. Ein 36-Jähriger befuhr die Brückenstraße in Richtung der B27. Kurz vor einer Unterführung kam er mit seinem Mitsubishi offensichtlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Mauer. Das Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt und die Airbags lösten aus. Das hielt den 36-Jährigen jedoch nicht davon ab, sich wieder mit seinem Fahrzeug in Bewegung zu setzen und nach Hause zu fahren. Dort wurde er dann von Polizeibeamten angetroffen, denn es führte eine gut sichtbare Ölspur von der Unfallstelle bis zur Wohnanschrift des 36-Jährigen. Dieser räumte den Verkehrsunfall auch gleich ein. Da die Beamten deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. An seinem Mitsubishi entstand ein Sachschaden von circa 12.000 Euro. Eine Reinigungsfirma beseitigte das Öl auf der Fahrbahn und an der Unfallstelle.