Rote Ampel missachtet: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall in Leonberg

Ein 29-Jähriger soll in Leonberg mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel überfahren haben. Es kam zur Kollision mit zwei weiteren Autos, sieben Menschen wurden verletzt, darunter ein Kleinkind. Die Polizei stellte den Führerschein des Fahrers sicher.

Von der Redaktion – 00.47 Uhr 

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  Leonberg – Bei einem schweren Verkehrsunfall in Leonberg sind am Montag sieben Personen verletzt worden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 75.000 Euro, wie die Polizei in Ludwigsburg mitteilte.

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Der Unfall ereignete sich gegen 12:15 Uhr im Kreuzungsbereich Südrandstraße und Berliner Straße.

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Ein 29-jähriger Fahrer eines VW Passat war laut Polizei vermutlich zu schnell unterwegs und überfuhr eine rote Ampel. Er kollidierte mit einem Fiat, dessen 34-jährige Fahrerin bei Grün nach links abbog.

Durch die Wucht wurde der VW auf die Gegenfahrbahn geschleudert und prallte dort mit einem weiteren Fahrzeug, einem VW ID.7, zusammen.

Alle fünf Insassen des VW Passats, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt, sie waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht angegurtet. Auch die Fahrerin des Fiat und der Fahrer des VW ID.7 erlitten Verletzungen.

Alle sieben Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die drei stark beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an. Die Fahrbahn war zeitweise gesperrt.