Rückgang der Corona-Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg hält an

Die Lage am Donnerstag im Landkreis Ludwigsburg: 

Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Ludwigsburg geht weiter zurück. Es stecken sich immer weniger Menschen mit dem Coronavirus an. Trotzdem bleibt die Lage auch in den Krankenhäuser angespannt. Die Zahl der Toten stieg binnen eines Tages um acht auf insgesamt 124.

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Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +122 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen um 32. Damals waren 154 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 139 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. (Stand: 26.11.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 8.712 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um acht auf 124. Rund 7.402 (+98Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 26.11)

Laut den RKH Kliniken sind 54 (+/-0) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 36 (+/- 0) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 18 (+/- 0Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 15 (+/- 0) beatmet werden. (Stand: 26.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Donnerstag bei 102,2 (Stand: 26.11.) Gestern lag der Wert bei 107,5. Damit setzt sich der Abwärtstrend zwar weiterhin fort, liegt jedoch immer noch sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 26.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 60 | 1 )
Asperg ( 214 | 3 )
Benningen am Neckar ( 76 | 1 )
Besigheim ( 176 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 953 | 11 )
Bönnigheim ( 178 | 2 )
Ditzingen ( 329 | 3 )
Eberdingen ( 126 | -1 )
Erdmannhausen ( 60 | 0 )
Erligheim ( 61 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 198 | 1 )
Freudental ( 91 | 0 )
Gemmrigheim ( 83 | 0 )
Gerlingen ( 263 | 3 )
Großbottwar ( 98 | 2 )
Hemmingen ( 109 | 0 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 79 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 127 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 328 | 4 )
Kornwestheim ( 627 | 10 )
Löchgau ( 80 | 5 )
Ludwigsburg ( 1.530 | 35 )
Marbach am Neckar ( 244 | 4 )
Markgröningen ( 192 | 1 )
Möglingen ( 247 | 3 )
Mundelsheim ( 50 | 0 )
Murr ( 94 | 2 )
Oberriexingen ( 42 | 0 )
Oberstenfeld ( 102 | -1 )
Pleidelsheim ( 97 | 1 )
Remseck am Neckar ( 375 | 6 )
Sachsenheim ( 332 | 6 )
Schwieberdingen ( 144 | 4 )
Sersheim ( 118 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 152 | 2 )
Tamm ( 165 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 436 | 2 )
Walheim ( 49 | 0 )

red

SWLB gewinnen 2. Platz beim Stadtwerke-Zukunftspreis 2020

Ludwigsburg, Kornwestheim. Der Stadtwerke-Zukunftspreis wird jährlich von Energie & Management und Euroforum vergeben. Vergangenen Freitag, 15. Januar 2021, fand die Preisverleihung wegen der Corona-Pandemie erstmals digital statt. Die vier nominierten Unternehmen des Wettbewerbs waren die Stadtwerke Ludwigsburg- Kornwestheim, Stadtwerke München, ThüGa und Wiener Linien.

Der Preis stand ganz im Zeichen des Mottos „Mit Partnerschaften zum Erfolg“. Ausgezeichnet wurden Stadtwerke, die ihre Strategien und Projekte mit Partnern realisiert und gemeinsam etwas Neues entwickelt oder etwas Vorhandenes neu entdeckt haben. Eine achtköpfige Jury hat unter allen Bewerbungen die vier besten Projekte nach dem Kreativitäts- und Innovationspotenzial im Stadtwerk nominiert.

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Die Wiener Linien sind zusammen mit ihren Projektpartnern die Gewinnerin des Stadtwerke-Zukunftspreises 2020. Ihr Projekt „RemiHub“ leistet in Kooperation mit Forschung und Start-ups einen innovativen Beitrag zur Mobilitätswende und sorgt für eine Reduzierung von Lärm und CO2 in Innenstädten.

Den zweiten Platz belegen die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim mit „SolarHeatGrid“. Die Solarthermie-Anlage wurde im Mai 2020 fertiggestellt. Gemeinsam mit den Partnern AVAT Automation GmbH aus Tübingen und der IBS Ingenieursgesellschaft aus Bietigheim hat das kommunale Unternehmen aus Ludwigsburg das Bundesförderprojekt auf die Beine gestellt. Die Anlage spart pro Jahr rund 3.700 Tonnen CO2 ein und stellt eine konsequente Weiterverfolgung der seit 2008 verankerten nachhaltigen Unternehmensstrategie der Stadtwerke dar.

Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB, freut sich sehr über die Auszeichnung: „Unter vielen renommierten Stadtwerke-Bewerbern den 2. Platz beim Zukunftspreis zu belegen ist großartig! Wir haben die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands in Rekordzeit geplant, gebaut und ans Netz genommen. Seither produzieren wir erfolgreich Wärme aus Sonnenenergie für die Region. Die Auszeichnung belohnt nicht nur unser Engagement, die Energiewende vor Ort konsequent umzusetzen, sondern auch das konzertierte Miteinander und damit das partnerschaftliche und produktive Ineinandergreifen aller Projektbeteiligten.“

Platz drei geht an die Thüga AG aus München für ihr Projekt „Kundenfinder“, bei dem sie gemeinsam mit einem jungen Unternehmen anhand von Künstlicher Intelligenz und Verknüpfung von Daten eine Digitalisierungsstrategie effizient umsetzen.

Zusätzlich zu den ersten drei Gewinnern geht ein Sonderpreis an die Stadtwerke München. Mit „M-Login“ vernetzen sie äußerst kundennah, an einem Ort Partnerangebote zu Mobilität, Energie, Kultur und Freizeit in München.

Der Preis wird zum 11. Mal verliehen. Träger des Preises ist Energie & Management, der zusammen mit dem Konferenzveranstalter Euroforum vergeben wird. Begonnen unter dem Namen „Stadtwerke-Award“ findet der Preis mit unverändertem Konzept eine Fortsetzung unter der Bezeichnung „Stadtwerke-Zukunftspreis“.

red