Rückkehr zu alten Fristen bremst Baden-Württembergs Finanzämter

Wer in Baden-Württemberg seine Steuererklärung abgibt, muss derzeit etwas mehr Geduld haben. Im Schnitt benötigen die Finanzämter rund 45 Tage für die Bearbeitung. Ursache ist laut Finanzministerium die Rückkehr zu den regulären Abgabefristen nach der Corona-Zeit, wodurch zeitweise besonders viele Erklärungen gleichzeitig eingingen.

Von Hendrik Paul

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Stuttgart – Die Finanzämter in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 45 Tage für die Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen benötigt. Das teilte das Ministerium für Finanzen am Freitag mit.

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Damit lag die Bearbeitungszeit bei etwa sieben Wochen.

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Als Grund für die im Vergleich zum Vorjahr leicht verlängerte Dauer nannte das Ministerium die schrittweise Rückkehr zu den kürzeren Abgabefristen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie. Dies habe dazu geführt, dass zeitweise sehr viele Erklärungen gleichzeitig eingegangen seien und nicht alle sofort bearbeitet werden konnten.

Im Jahr 2024 hatte die durchschnittliche Bearbeitungszeit noch bei 41 Tagen gelegen, im Jahr 2023 waren es 54 Tage gewesen.

Die aktuellen Zahlen beziehen sich auf die Bearbeitung der Steuererklärungen für das Jahr 2024.