
Eine geplante Aussprache zwischen zwei Jugendlichen ist in der Nacht zum Freitag auf dem Ludwigsburger Arsenalplatz eskaliert. Rund ein Dutzend Personen gingen aufeinander los, dabei sollen auch Metallstühle als Waffen eingesetzt worden sein. Ein 17-Jähriger kam verletzt ins Krankenhaus.
Von der Redaktion (lb) – 15.49 Uhr
Ludwigsburg. Eine geplante Aussprache zwischen zwei Jugendlichen ist in der Nacht zum Freitag auf dem Arsenalplatz in einer größeren Schlägerei geendet. Nach Angaben der Polizei waren etwa ein Dutzend Personen beteiligt. Dabei sollen auch Metallstühle zum Schlagen und Werfen benutzt worden sein.
Mehrere Notrufe gingen gegen 0.20 Uhr bei der Polizei ein. Als die ersten Streifenwagen den Arsenalplatz erreichten, flüchtete eine größere Zahl von Personen in unterschiedliche Richtungen.
Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und kontrollierten mehrere Personen in der Wilhelmstraße, an der Ecke zur Körnerstraße sowie in der Seestraße. Dort trafen sie auf einen 17-Jährigen mit einer blutenden Verletzung. Der Rettungsdienst brachte den Jugendlichen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Nach den bisherigen Ermittlungen hatten sich ein 17-Jähriger und ein bislang unbekannter Kontrahent wegen eines persönlichen Streits auf dem Arsenalplatz treffen wollen. Der 17-Jährige erschien mit zwei Begleitern im Alter von 17 und 19 Jahren. Sein Gegenüber brachte laut Polizei etwa acht bis neun weitere Personen mit.
Das Gespräch eskalierte offenbar schnell. Beide Gruppen sollen sich zunächst gegenseitig geschubst und anschließend geschlagen haben. Im weiteren Verlauf wurden auch Metallstühle vom Arsenalplatz eingesetzt.
Der verletzte 17-Jährige soll von einem gleichaltrigen Beteiligten aus der gegnerischen Gruppe mit einem solchen Stuhl beworfen worden sein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die kontrollierten Personen wieder entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg


