
Ludwigsburg. Nach einer mehrjährigen Pause wird der Runde Tisch Gleichstellung in Ludwigsburg wiederbelebt. Auf Initiative von Oberbürgermeister Matthias Knecht und in enger Kooperation zwischen Stadt und Landkreis soll das Gremium künftig wieder Impulse für Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe setzen.
Die Gleichstellungsbeauftragten Dr. Kristina Wolff (Stadt Ludwigsburg) und Cynthia Schönau (Landkreis Ludwigsburg) haben sich vorgenommen, in diesem Rahmen konkrete Jahresprojekte umzusetzen. Im Fokus steht 2026 ein Gemeinschaftsprojekt zum Internationalen Männertag am 19. November.
Gemeinsam gegen Rollenklischees
An dem Runden Tisch beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter der Landkreiskommunen, der Polizei, der fünf Ludwigsburger Hochschulen, des Hilfesystems sowie Mitglieder des Jugendgemeinderats, des Integrationsrats und der queeren Community.
Ziel ist es, den Männertag 2026 mit vielfältigen Perspektiven zu gestalten – und damit neue Sichtweisen auf Rollenbilder, Gleichberechtigung und Prävention zu eröffnen.
Bereits Ende Dezember fand das erste Treffen statt. Am gestrigen Abend (28. Januar) wurden die gesammelten Ideen zu einem Grobkonzept verdichtet. Die Runde plant insgesamt sechs Sitzungen im Jahr 2026.
„Insbesondere der Ludwigsburger Wertekompass gegen Gewalt soll sich zunehmend im Bewusstsein der Öffentlichkeit verwurzeln“, heißt es aus dem Kreis der Initiatorinnen.
Nächster Termin im März
Die nächste Sitzung ist für den 25. März vorgesehen. Dann soll das Leitmotiv „männlich – aber wie?“ von der Konzeptphase in eine konkrete Umsetzungsplanung übergehen. Ziel ist ein Projekt, das nicht nur sensibilisiert, sondern zum Dialog über moderne Rollenbilder und Gleichstellung anregt.



