
Von Lea Brandt – 13.40 Uhr
Sachsenheim/Ludwigsburg. Mit einer perfiden Betrugsmasche haben sich Unbekannte am Donnerstagnachmittag (12. Februar 2026) in Sachsenheim und Ludwigsburg als Bankmitarbeitende ausgegeben und einen fünfstelligen Betrag erbeutet. Insgesamt registrierte die Polizei vier Vorfälle.
Laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg kontaktierten die Täter ihre Opfer telefonisch und täuschten unberechtigte Abbuchungen auf deren Konten vor. Mit geschickter Gesprächsführung versuchten sie, an sensible Daten wie PIN-Nummern oder Zugangsdaten zum Online-Banking zu gelangen.
In einem Fall in Sachsenheim öffnete eine 70-jährige Frau auf Anweisung der Anrufer ihren Online-Banking-Zugang. In der Folge kam es zu einer unberechtigten Abbuchung. Ein 74-jähriger Mann sowie eine 83-jährige Frau aus Ludwigsburg durchschauten die Betrugsmasche rechtzeitig, als die Anrufer ankündigten, eine angebliche Bankkarte abholen zu wollen.
Eine 87-jährige Frau aus der Bismarckstraße in Ludwigsburg-Nord hingegen übergab ihre EC-Karte an eine vermeintliche Bankmitarbeiterin. Kurz darauf wurde unerlaubt Geld vom Konto der Seniorin abgehoben.
Die Abholerin wird als etwa 40 Jahre alt, rund 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Sie hatte dunkle, nach hinten gebundene Haare und trug schwarze Kleidung.
Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf rund 13.000 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz (für Sachsenheim, Tel. 07042 941-0, E-Mail vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de) oder dem Polizeirevier Ludwigsburg (Tel. 07141 18-5353, E-Mail ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de) in Verbindung zu setzen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut davor, am Telefon Bankdaten oder persönliche Zugangsinformationen preiszugeben. Weitere Hinweise zu Betrugsmaschen finden sich auf der Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention.
red


