Schäferlauf in Markgröningen weitgehend friedlich – aber mehr Körperverletzungen

Der Schäferlauf 2026 ist vorbei, nun zieht die Polizei Bilanz. Aus Sicht des Polizeipräsidiums Ludwigsburg verlief das Traditionsfest weitgehend friedlich. Ganz ohne Zwischenfälle blieb es allerdings nicht: Die Zahl der Körperverletzungen stieg gegenüber dem Vorjahr, in sechs Fällen waren Polizeikräfte selbst von Straftaten betroffen. Auch die erstmals eingerichtete Flugverbotszone für Drohnen wurde mehrfach missachtet.

Von der Redaktion (lb) – 09.27 Uhr

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Markgröningen. Vier Festtage, überwiegend friedliche Stimmung – aber auch mehr Körperverletzungen als im vergangenen Jahr. Nach dem Schäferlauf 2026 hat das Polizeipräsidium Ludwigsburg Bilanz gezogen.

Nach Angaben der Polizei verlief das Fest insgesamt geordnet und weitgehend friedlich. Lediglich am ersten Tag musste der Betrieb wegen einer wetterbedingten Gefahrenlage vorübergehend eingeschränkt werden.

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Bei den Körperverletzungsdelikten registrierten die Einsatzkräfte allerdings mehr Fälle als beim Schäferlauf 2025. Wie groß der Anstieg ausfiel, geht aus der Polizeibilanz nicht hervor.

In sechs Fällen wurden zudem Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte selbst Opfer von Straftaten. Welche Delikte dabei konkret registriert wurden, teilte das Präsidium ebenfalls nicht mit.

„Angriffe auf Einsatzkräfte werden wir nicht tolerieren. Wir werden bei solchen Vorfällen konsequent einschreiten und Straftaten verfolgen“, sagt Hans-Christian Hecker, Leiter des Polizeireviers Vaihingen an der Enz.

Drei Drohnen fliegen trotz Verbotszone

Neu war in diesem Jahr der Blick in den Himmel. Erstmals gehörten eine zeitweise eingerichtete Flugverbotszone und Maßnahmen zur Drohnenabwehr zum Sicherheitskonzept rund um den Schäferlauf.

Während der vier Festtage entdeckte die Polizei insgesamt vier Drohnen. Drei davon flogen innerhalb der Verbotszone. Ob und welche Konsequenzen dies für die jeweiligen Piloten hatte, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Das gemeinsam mit der Stadt Markgröningen entwickelte Sicherheitskonzept war vor dem Fest erneut überprüft und angepasst worden. Verbessert wurden nach Polizeiangaben insbesondere die Zufahrtssperren und der Überfahrtschutz an wichtigen Zugängen zum Festgelände.

Unterm Strich bewertet die Polizei den Schäferlauf 2026 trotz der registrierten Vorfälle als gelungen. Als wichtigen Faktor nennt sie die Zusammenarbeit mit der Stadt Markgröningen bei der Vorbereitung und Umsetzung des Sicherheitskonzepts.

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg