Schwarzfahrer attackiert Polizisten am Bahnhof

Am Montag fuhr ein 21-jähriger Mann in der Regionalbahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof in Richtung Pforzheim. Bei einer Fahrgastkontrolle wurde von der Kontrolleurin festgestellt, dass der 21-jährige Fahrgast kein gültiges Ticket vorweisen konnte. Daraufhin forderte die Kontrolleurin ihn auf, die Bahn am nächsten Bahnhof zu verlassen. Da er auch die Angabe seiner Personalien verweigerte, wurde die Polizei zur Feststellung seiner Identität hinzugezogen.

Am Bahnhof in Vaihingen an der Enz erwarteten ihn deswegen bereits Beamte des Polizeireviers. Nach der Personalienfeststellung durch die Polizisten untersagte die Kontrolleurin dem 21-Jährigen die Weiterfahrt mit der Regionalbahn, da er nach wie vor kein gültiges Ticket hatte. Dies wollte der Mann nicht akzeptieren und versuchte mehrfach wieder in die Bahn einzusteigen, was von den Polizeibeamten zunächst unterbunden wurde. Als er einen Beamten mit Schlägen in Richtung Kopf und Oberkörper angriff, brachten die Polizisten ihn zu Boden und fesselten ihn mit Handschließen. Ein Polizist wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

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Der 21-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte und Körperverletzung rechnen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ansturm auf FFP2-Masken

Die spitz zulaufenden weißen FFP2-Masken haben sich zum Bestseller entwickelt. Immer mehr Menschen tragen den Mund-Nasen-Schutz, um Corona-Viren keine Angriffsfläche zu bieten. Außer in Bayern reichen in den anderen Bundesländern aber auch sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95.

Die von der bayerischen Landesregierung angeordnete Pflicht zum Tragen der FFP2-Masken hat bundesweit einen wahren Run auf diese Artikel ausgelöst. Mit der Folge, dass FFP2-Masken oftmals ausverkauft sind. Zumindest in vielen Märkten der dominierenden Drogerieketten fehlen sie seit Tagen im Sortiment oder sind nach kurzer Zeit vergriffen.

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In den meisten Apotheken sind die begehrten Produkte nach Branchenangaben noch vorrätig. Allerdings müssen die Kunden dafür teilweise tief in die Tasche greifen. Einige Apotheken verlangen zwischen drei und sechs Euro für eine einzelne FFP2-Maske.

Einer der weltgrößten Hersteller von Masken ist der chinesische Mischkonzern BYD, der auch Elektroautos herstellt. BYD produziert nach eigenen Angaben allein in der Fabrik im südchinesischen Shenzhen täglich rund fünf Millionen Masken und 300.000 Flaschen Desinfektionsmittel. Fest steht: Der Mund-Nasen-Schutz wird noch sehr lange ein täglicher Begleiter sein, um mit Sicherheit durch die Pandemie zu kommen.

Ralf Loweg / glp