Sechs Tore, drei VAR-Schocks: VfB rettet in Heidenheim spät einen Punkt

Ein Spiel wie ein Nerventest: Zweimal wird Stuttgart vom VAR ausgebremst, Heidenheim schnuppert am Heimsieg – und dann schlägt Deniz Undav spät zu. Nach 90 wilden Minuten trennt sich der VfB 3:3 vom FCH, verpasst aber in letzter Sekunde sogar noch den Lucky Punch.

Von der Redaktion – 07.53 Uhr

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Heidenheim. Spektakel auf der Ostalb: Der VfB Stuttgart hat sich am 23. Bundesliga-Spieltag in einer turbulenten Partie mit 3:3 vom 1. FC Heidenheim getrennt. Matchwinner aus Stuttgarter Sicht war Deniz Undav, der in der Schlussphase einen Punkt rettete und in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte.

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Die Begegnung nahm früh Fahrt auf. Chris Führich brachte die Gäste nach einem Fehler der Heidenheimer Defensive in Führung, doch die Antwort folgte prompt: Eren Dinkci traf zum schnellen Ausgleich. In einer intensiven ersten Hälfte mit mehreren VAR-Überprüfungen ging der FCH durch Arijon Ibrahimovic per Foulelfmeter erstmals in Führung. Maximilian Mittelstädt stellte ebenfalls vom Punkt wieder auf Gleichstand. Bitter für den VfB: Gleich zwei Treffer von Ermedin Demirovic wurden nach VAR-Überprüfungen aberkannt.

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Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen und temporeich. Sirlord Conteh erzielte die erneute Führung für die Gastgeber und ließ die Heidenheimer Fans vom Heimsieg träumen. Stuttgart erhöhte in der Schlussphase den Druck – mit Erfolg: Deniz Undav traf spät zum 3:3.

In der Nachspielzeit boten sich beiden Mannschaften noch Möglichkeiten auf den Siegtreffer, doch es blieb beim Remis.

Für Heidenheim ist der Punktgewinn im Abstiegskampf ein Achtungserfolg. Der VfB hingegen rangiert weiterhin auf Platz vier der Bundesliga und nimmt weiter Kurs auf die Champions-League-Plätze.