Seniorin verliert auf Parkplatz Kontrolle über ihr Auto – Zeugen gesucht

Nachdem eine 87-jährige VW-Lenkerin am Donnerstag gegen 11:35 Uhr auf dem Parkplatz des „Breuninger Land“ in der Heinkelstraße in Ludwigsburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatte, sucht die Polizei weitere Zeugen des Vorfalls.

Dem bisherigen Ermittlungsstand nach fuhr die Seniorin mit ihrem schwarzen VW-Polo mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB) auf den Parkplatz „P4i“ des Einkaufszentrums auf und suchte dort einen Stellplatz. Die 87-Jährige beschleunigte dann unvermittelt ihren Pkw, fuhr quer über mehrere Stellplätze und kollidierte mit einem ordnungsgemäß abgestellten BMW. Im weiteren Verlauf stieß ihr VW dann noch gegen mehrere Bordsteine, wobei die Reifen beschädigt wurden. Vermutlich aufgrund der ganzen Beschädigungen am Wagen und der überhöhten Geschwindigkeit verlor die 87-Jährige dann die Kontrolle über den VW und landete nach einer Rechtskurve in einem Grünstreifen. Dabei überfuhr sie noch ein Metallschild und prallte final gegen einen etwa 300 Kilogramm schweren Begrenzungsstein, der durch die Wucht der Kollision etwa sechs Meter versetzt wurde. Die 87-Jährige konnte sich an den Unfallhergang nicht mehr erinnern und wurde leicht verletzt. Ein Rettungswagen versorgte sie vor Ort. Der BMW befand sich zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort. Dieser müsste nach Zeugenaussagen im Bereich des vorderen linken Kotflügels beschädigt sein.

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Es soll sich um einen BMW mit Ludwigsburger Kennzeichen und einem hellen Lack gehandelt haben. Der VW der Seniorin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die bisher bekannten Sachschäden wurden auf etwa 8.500 Euro geschätzt. Zeugen können sich unter Tel. 07141 18 5353 an das Polizeirevier Ludwigsburg wenden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red