Signal an Washington und Moskau: Nato-Staaten drängen auf Arktis-Mission

Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen im hohen Norden erwägt die Nato eine neue Überwachungsmission in der Arktis. Mehrere Mitgliedstaaten fordern konkrete Schritte – auch als politisches Signal nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Grönland.

Von Hendrik Paul – 07.28 Uhr

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Brüssel – Mehrere Nato-Staaten aus dem Norden und das Vereinigte Königreich machen sich für eine neue Überwachungsmission in der Arktis stark. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichtet, baten sie Generalsekretär Mark Rutte in einer Sitzung des Nordatlantikrats am Donnerstag, dies zu prüfen.

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Rutte wurde demnach außerdem beauftragt, einen Bericht über alle Aktivitäten der Verbündeten im hohen Norden vorzulegen. Dies könnte schon in der nächsten Woche geschehen.

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Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Grönland. Die Europäer und Kanada wollten damit deutlich machen, dass sie territoriale Übergriffe gegen einen Verbündeten nicht hinnehmen.


Mit Material von dts Nachrichtenagentur