So nachhaltig darf der Weihnachtsbaum sein

 Erst ein schön geschmückter Weihnachtsbaum verleiht den Festtagen den passenden Rahmen. Da überrascht es nicht, dass sich 47 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 einen Weihnachtsbaum zulegen wollen. Und davon sagen 61 Prozent, dass ihnen Nachhaltigkeit beim Weihnachtsbaumkauf wichtig sei.

Jeder Zehnte sagt, für sich bereits eine nachhaltige Lösung beim Thema Weihnachtsbaum gefunden zu haben. 51 Prozent halten dies in Zukunft für wahrscheinlich, 27 Prozent nicht. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der internationalen Data & Analytics Group YouGov.

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Jene, die sich in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum zulegen werden, geben am häufigsten (73 Prozent) an, sich vorstellen zu können, als nachhaltige Lösung beim Weihnachtsbaumkauf einen Baum aus lokalen Wäldern zu beziehen, sofern seine Art dort in größerer Zahl vorhanden ist.

68 Prozent sagen, sich einen Baum vorstellen zu können, der fair gegenüber Menschen und Umwelt produziert wurde. Die Hälfte der Weihnachtsbaum-Aufsteller kann sich einen Baum vorstellen, der nicht gefällt, sondern im Topf gekauft oder gemietet werden kann, um ihn nach Weihnachten wieder einzupflanzen.

40 Prozent sagen dies über einen Baum aus eigenem Anbau, der jährlich als Weihnachtsbaum ins Haus geholt wird. Am seltensten geben die Befragten an (27 Prozent), sich einen Strauch anstatt eines ganzen Baumes als Alternative vorstellen zu können.

Ein Fünftel der Weihnachtsbaumkäufer gibt an, ihren Baum von einem regionalen Landwirt beziehen zu wollen. 20 Prozent der Befragten kaufen ihren Baum an Weihnachtsbaumständen von Baumärkten. 13 Prozent aller Befragten erstehen ihn an Ständen vor Supermärkten. 8,0 Prozent der Weihnachtsbaumkäufer wollen ihren Baum beim Förster kaufen.

Dass sie bereit wären, für einen nachhaltigen Weihnachtsbaum mehr Geld auszugeben, sagen 59 Prozent der Weihnachtsbaum-Käufer.

Ralf Loweg / glp

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red