So realistisch sind Gesundheitsziele

An guten Vorsätzen mangelt es nicht, wenn es um unsere Gesundheit geht. Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen und Sport treiben – dieser Dreikampf steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Agenda. Doch wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Eher trostlos: Vier von zehn Bundesbürgern sind schon mal mit ihren Bemühungen um einen gesunden Lebensstil gescheitert: 39,2 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland geben laut einer Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau” an, dass sie schon mal versucht haben, möglichst gesund zu leben, das aber nicht lange durchgehalten haben.

Jeder Dritte (33,9 Prozent) ist überzeugt, aktuell viel zu wenig Zeit zu haben, um sich um einen wirklich gesunden Lebensstil zu kümmern. 26,6 Prozent argumentieren, sich einen gesünderen Lebensstil finanziell einfach nicht leisten zu können.

19,6 Prozent beklagen, von Familie und Freunden nicht genug unterstützt zu werden, um gesünder zu leben. Und 46,3 Prozent sind der Meinung, dass sie ein möglichst gesunder Lebensstil dazu zwingen würde, auf viele Dinge zu verzichten, die ihnen wichtig sind.

“Ausreden können uns jahrelang von der Erfüllung unserer Wünsche abhalten”, sagt Gabriele Oettingen, Professorin für Psychologie an der Universität Hamburg und der New York University. Nur wer sich die eigenen Ausreden klarmacht, kann eine Präventionsstrategie finden, die zu einem passt. “Man muss sich intensiv mit den eigenen Wünschen beschäftigen, aber auch mit dem, was der Umsetzung im Wege steht”, so die Psychologin. mp/rlo

Geschäftsjahr 2019: Kreissparkasse Ludwigsburg legt weiter zu

Bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen, des größten Finanzinstitutes im Landkreis, für das Geschäftsjahr 2019 am vergangenen Freitag, zog Dr. Heinz-Werner Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg, ein zufriedenstellendes Fazit: “Wir sind mit dem Verlauf und dem Ergebnis zufrieden”. Trotz der enormen Herausforderungen, dem globalen Wandel im Finanzdienstleistungssektor, sei der Kreissparkasse Ludwigsburg gelungen, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, sagte Schulte weiter.

Bei der turnusmäßigen Bilanzpressekonferenz zu Beginn des Jahres, resümierte der Vorstandsvorsitzende Heinz-Werner Schulte, dass viele Kennzahlen seiner Bank noch oben zeigten. Diese Erfolge zu erringen würde aber “von Jahr zu Jahr” schwerer, weil die Rahmenbedingungen für die Finanzbranche immer schwerer werden.” Minuszinsen und ausufernde Regulatorik sieht Schulte als “enorme Hemmnisse” für alle Akteure auf dem Sektor Finanzdienstleistungen. Diese ebenso unnötige wie in weiten Teilen schädliche Einflussnahme von außen hindere Finanzdienstleister daran, ihre Ressourcen optimal einzusetzen, so Schulte und sich den eigentlichen Marktherausforderungen bestmöglich zu stellen. Davon gebe es genug. Allein das Thema Digitalisierung, so Schulte, “treibt mit ungeheurer Dynamik den Wandel der Finanzbranche voran”.

Die wichtigsten Kennzahlen: 

  • Der Kreissparkasse ist es im Geschäftsjahr 2019 gelungen, die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr, deutlich auf insgesamt 10,83 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht einer Zunahme zum Vorjahr von 2,7%.
  • Das Jahresergebnis (Gewinn) betrug zum Ende des Geschäftsjahres bei 18,00 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es 17,92 Millionen Euro.
  • Die Zahl der Privatgirokonten stieg von rund 230.000 (2018) auf 232.400.
  • Mitarbeiterzahl in 2019: 1.473 (inkl.117 Azubis). Ein Jahr zuvor waren es 1.508 Mitarbeiter (inkl. 98 Azubis)
  • Gesamtzahl der Filialen: 2019 waren 98. Im Jahr zuvor waren es 100.

Der Vorstand bei der Bilanzkonferenz:

Thomas Raab (re.)
Diplom-Sparkassen-Betriebswirt

Dr. Heinz-Werner Schulte (Mitte)
Diplom-Kaufmann,  Vorsitzender

Dieter Wizemann (li.)
Diplom-Ökonom