
Ab dem 14. Januar wird es in der Nähe der Ludwigsburger Gaskugel zeitweise zu sichtbaren Flammen kommen. Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim fackeln im Zuge der Stilllegung ihrer Spitzengasanlage verbliebene Restgasmengen kontrolliert ab. Laut SWLB handelt es sich um ein sicheres, übliches Verfahren – eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.
Von Ayhan Güneş – 13.54 Uhr
Ludwigsburg. Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) werden ab dem 14. Januar über einen längeren Zeitraum Restgasmengen an ihrer Spitzengasanlage (SPIGA) in der Nähe der Ludwigsburger Gaskugel kontrolliert abfackeln. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich dabei um ein sicheres und technisch übliches Verfahren, das von Fachkräften überwacht wird.
Die SPIGA-Anlage wird stillgelegt, nachdem der Erdgasbedarf in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist. „Die Anlage hat über Jahrzehnte hinweg gute Dienste zur Deckung von Bedarfsspitzen geleistet. Allerdings ist ihr Betrieb aufgrund regulatorischer Änderungen unwirtschaftlich geworden“, erklärte Jens Nehl, Bereichsleiter Gas bei der SWLB. Zudem passe die fossil betriebene Anlage nicht mehr zur klimafreundlich ausgerichteten Erzeugungsstruktur der Stadtwerke.
Laut SWLB wurde die lokale Feuerwehr ebenso wie der Störungsdienst im Vorfeld informiert. Die kontrollierte Abfackelung sei die emissionsärmste Möglichkeit, verbliebene Restgasmengen zu beseitigen. Für die Bevölkerung bestehe keinerlei Gefahr, betont das Unternehmen.



