
Spannende Spiele, viele Tore und rund 300 Zuschauer in der Freiberger-Wasenhalle: Der erstmals ausgetragene Ludwigsburg24-Barock-Cup für U13-Teams ist am Wochenende mit einem 1:0-Finalsieg des FC Heidenheim gegen den TSV Neu-Ulm zu Ende gegangen. Im kleinen Finale um Platz drei setzte sich der VfR Heilbronn gegen den DFB-Stützpunkt Neckarweihingen durch.
Von Ayhan Güneş – 21.46 Uhr
Freiberg am Neckar. Der erste „Ludwigsburg24-Barock-Cup powered by SGV Freiberg“ hat gehalten, was sich die Veranstalter erhofft hatten: viele enge Spiele, starke Nachwuchsteams und eine gut besuchte Tribüne. Am Ende durfte der FC Heidenheim jubeln. Das U13-Nachwuchsteam des Bundesligisten setzte sich im Finale mit 1:0 gegen den starken TSV Neu-Ulm durch und sicherte sich damit die Premiere des neuen Hallenformats in der Freiberger Wasenhalle.
Schon in der Gruppen- und K.o.-Phase war zu spüren, dass es für die U13-Teams mehr als nur um eine weitere Hallenrunde ging. Rund 300 Zuschauer verfolgten das Turnier vor Ort, dazu konnten alle Partien per Livestream mitverfolgt werden. Für Eltern, Geschwister und Vereinskollegen, die nicht in der Halle sein konnten, bot der Stream die Möglichkeit, die Spiele in Echtzeit zu begleiten.
Im Spiel um Platz drei traf der VfR Heilbronn auf den DFB-Stützpunkt Neckarweihingen. Auch diese Partie war offensiv geprägt, am Ende setzte sich Heilbronn mit 3:1 durch und komplettierte damit das Podest hinter Heidenheim und Neu-Ulm. Für den Stützpunkt blieb nach einem starken Turnierverlauf Rang vier.
Der Barock-Cup 2026, ausgerichtet vom SGV Freiberg Fußball und benannt nach dem Initiator und Medienpartner Ludwigsburg24, wurde erstmals ausgetragen. Ziel des Turniers ist es, leistungsorientierten U13-Mannschaften früh im Jahr ein kompaktes und professionell organisiertes Hallenformat zu bieten – mit klaren Abläufen, kurzen Wegen und einem sportlich anspruchsvollen Teilnehmerfeld. Die Mischung aus Vereins- und DFB-Stützpunktteams aus Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland sorgte dabei für unterschiedliche Spielstile und zahlreiche enge Duelle auf hohem Niveau.
Auch organisatorisch zog das Orga-Team ein positives Fazit. Der Ablauf in der Wasenhalle verlief reibungslos, die Zuschauertribüne war über den Tag hinweg gut gefüllt, und das Livestream-Angebot wurde rege genutzt. Für die Verantwortlichen ist damit klar: Der Barock-Cup soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern sich dauerhaft im Kalender des regionalen Nachwuchsfußballs etablieren.



