Start frei fürs Wärmenetz Nord: Vaihingen an der Enz setzt auf lokale Energie

Lokale Energie für eine klimafreundliche Zukunft: In Vaihingen an der Enz ist das Wärmenetz Nord offiziell gestartet. Mit Biogas und Hackschnitzel heizt die Stadt künftig umweltfreundlich – und unabhängig von externen Anbietern. Ministerin Thekla Walker und OB Uwe Skrzypek gaben den symbolischen Startschuss für das Vorzeigeprojekt.

Vaihingen an der Enz (red) – Das Wärmenetz Nord in Vaihingen an der Enz wurde erfolgreich in Betrieb genommen. Umweltministerin Thekla Walker gab den symbolischen Startschuss für das Projekt, das die Wärme- und Energiewende vorantreiben soll.

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Oberbürgermeister Uwe Skrzypek betonte die Bedeutung des Wärmenetzes für die kommunale Daseinsvorsorge und die Unabhängigkeit von externen Anbietern.

Das Wärmenetz versorgt künftig den Norden der Kernstadt mit lokal erzeugter Wärme und ist ein wichtiger Bestandteil der Wärmeplan-Strategie für das gesamte Stadtgebiet. Abwärme aus einer Biogasanlage und einer Hackschnitzelbrennanlage werden als Energielieferanten genutzt.

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Zunächst werden fünf städtische Einrichtungen sowie geplante Wohn- und Gewerbegebiete an das Netz angeschlossen.

Die Inbetriebnahme des Wärmenetzes stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer klimaneutralen Zukunft dar. Die Vaihinger Stadtwerke werden ab 2026 alle kommunalen Versorgungsleistungen bündeln und somit die Voraussetzungen für eine nachhaltige und verlässliche Wärmeversorgung schaffen.