“Strafzettel oder Kavaliersdelikt? Studie enthüllt: So hart trifft es Verkehrssünder

Selbst kleinere Verkehrssünden können bereits große Risiken mit sich bringen und werden nach Strafmaß entsprechend geahndet. Die Tankstellenkette HEM hat im Rahmen einer aktuellen Studie nachgefragt, welche Verstöße die Deutschen als Kavaliersdelikt ansehen und wann ernsthafte Konsequenzen als gerechtfertigt erachtet werden.

Ein Großteil der Autofahrer kennt das Spiel – so mussten zwei Drittel von Ihnen (67 Prozent) in der Vergangenheit bereits Bußgelder für fälschliches Verhalten zahlen. Dabei griffen die meisten Verkehrssünder allerdings nicht zu tief in die Tasche: 67 Prozent erhielten ein Verwarngeld von 50 Euro oder darunter. Für jeden Vierten wurde es dann aber teuer: 24 Prozent der Befragten kosteten zu schnelles Fahren oder andere Verstöße in der Vergangenheit bis zu 100 Euro, bei acht Prozent war der Bußgeldbescheid sogar noch höher.

Besonders bei Tempolimits drücken deutsche Autofahrer gerne mal ein Auge zu. Nicht so locker sehen das die Bußgeldstellen und Behörden. Der häufigste Grund für eine Geldstrafe ist das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) musste bereits für Geschwindigkeitsüberschreitungen tief ins Portemonnaie greifen. Der Großteil (55 Prozent) war dabei zwischen zehn und 30 km/h zu schnell unterwegs, bei 42 Prozent waren es weniger als zehn km/h. Obwohl damit mehr als jeder Zweite für zu schnelles Fahren zur Kasse gebeten wurde, sind fast 60 Prozent der Meinung, dass Tempolimits gerechtfertigt sind. Nur etwa jeder Zehnte ist der Meinung, dass die strengen Geschwindigkeitsbegrenzungen generell überzogen sind.

Auch das Falschparken stellt ein “beliebtes” Vergehen im Straßenverkehr dar. So geben 54 Prozent der Befragten an, hin und wieder dort zu parken, wo dies gar nicht oder nur eingeschränkt erlaubt ist. Nur etwa jeder Dritte (34 Prozent) hat in der Vergangenheit tatsächlich wegen unrechtmäßigem Parken bereits ein Bußgeld erhalten. Die häufigsten Motive für den Regelverstoß sind fehlende Alternativen (50 Prozent) und Zeitdruck (24 Prozent). Auch bei Delikten in diesem Bereich zeigen die meisten Deutschen Einsicht: Für mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) ist es gerechtfertigt, die Strafen zahlen zu müssen. Für weitere 40 Prozent wäre dies nur begründet, wenn dadurch wichtige Wege, wie zum Beispiel eine Feuerwehrausfahrt, versperrt werden.

Beim Thema Alkohol am Steuer unterscheiden sich die Meinungen deutlich zwischen Männern und Frauen. So gaben nur 18 Prozent der Frauen an, sich an das Steuer zu wagen, wenn Alkohol konsumiert wurde. Mit 34 Prozent sind es bei den Männern fast doppelt so viele. Für 82 Prozent der weiblichen Befragten ist Alkohol am Steuer ein klares No-Go, bei den Männern sind hingegen nur knapp 66 Prozent dieser Meinung. Einig sind sich beide Geschlechter jedoch beim hohen Strafmaß für Alkohol am Steuer: Mit 86 Prozent ist die deutliche Mehrheit der Meinung, dass bei Alkoholdelikten höhere Strafen als für Falschparker gerechtfertigt sind.

Auch die Nutzung des Handys am Steuer kann nicht nur zur Gefahr für einen selbst werden, sondern auch für alle anderen im Straßenverkehr. 67 Prozent der Befragten sehen das genauso und lassen ihr Handy daher während der Fahrt in der Tasche. Trotzdem nutzt noch knapp jeder Dritte (31 Prozent) in Ausnahmesituationen oder im stehenden Verkehr das Telefon.

mid/asg

Opel präsentiert den neuen Corsa 2023 mit Elektro- und Hybrid-Antrieben

Die Rüsselsheimer bringen den neuen Opel Corsa noch im Jahr 2023. Der Neue wird mit komplett neuen Elektro- sowie Hybrid-Antrieben vorfahren. Die Kunden erwartet ein neues Styling mit dem charakteristischen Markengesicht Opel Vizor an der Front und selbstbewusst mittig am Heck platziertem Namenszug.

“Der Opel Corsa ist seit mittlerweile mehr als 40 Jahren ein Bestseller. In den vergangenen beiden Jahren war er außerdem der meistverkaufte Kleinwagen Deutschlands sowie 2021 das meistverkaufte Auto überhaupt in Großbritannien. Dieser Erfolg ist für uns Bestätigung und Anspruch zugleich. Deshalb machen wir den Corsa jetzt noch moderner, emotionaler, besser. Mit scharfem Design, Top-Technologien aus höheren Klassen sowie neuer, lokal emissionsfreier Elektro- und Hybrid-Technik wollen wir die Kunden erneut begeistern und ihnen zeigen, was sie heute alles von einem Kleinwagen erwarten können”, sagt Opel CEO Florian Huettl.

Das Markenlogo an Front und Heck ist künftig – je nach Ausstattungslinie – in Schwarz oder mattem Satin-Silber gehalten. Die optischen “Lufteinlässe” im unteren Bereich sind größer als bisher gestaltet, was dem Corsa visuell einen festeren Stand auf der Straße verleiht.

Neu ist die Lackierung Grafik Grau. Es gibt neue Sitzmuster und ein neues Schalthebel- und Lenkrad-Design. Das Highlight – sowohl optisch als auch technisch – stellt das auf Wunsch volldigitale Cockpit mit neuem Infotainment dar. Das Navigationssystem bietet Connected Services, die natürliche Spracherkennung “Hey Opel” sowie Over-the-Air-Updates. Darüber hinaus wurden die Anzeigen im 10-Zoll-Farbtouchscreen von Navigations- und Multimedia-System sowie im Fahrerinfodisplay noch klarer gestaltet.

Erstmals lassen sich kompatible Smartphones mit Apple CarPlay und Android Auto kabellos mit den Multimedia-Systemen des Fahrzeugs verbinden und auch wieder aufladen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Assistenzsysteme. Das Angebot reicht von einer neuen, hochauflösenden Panorama-Rückfahrkamera über den intelligenten Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Flankenschutz bis hin zum Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung.

Künftig gibt es den vollelektrischen Kleinwagen mit einer Leistung von 100 kW/136 PS und einer verbesserten Reichweite bis zu 357 Kilometer als auch mit 115 kW/156 PS und bis zu 402 Kilometer Reichweite gemäß WLTP. In rund 30 Minuten kann die Batterie per Schnellladung auf bis zu 80 Prozent wieder aufgefüllt werden (20 – 80 Prozent), so der Hersteller.

Erstmals bietet Opel den Kunden die Möglichkeit, auch auf Hybride mit 48-Volt-System umzusteigen. Die 74 kW/100 PS und 100 kW/136 PS starken Triebwerke kommen mit einem neuen Doppelkupplungs-Automatikgetriebe.

mid/jub