
Stuttgart/Asperg. Wie lässt sich aus grauem Straßenraum ein grüner Lebensraum machen? Beim landesweiten Wettbewerb „Straßenoasen“ wurden jetzt zehn Kommunen ausgezeichnet, die genau das vormachen – darunter auch die Stadt Asperg. Für ihr Engagement im Bereich Klimaschutz erhielt sie eine der begehrten Auszeichnungen des Verkehrsministeriums.
Straßen als Lebensraum – nicht nur für Autos
Asperg überzeugte mit Maßnahmen zur Begrünung, Regenwasserversickerung und der Pflanzung sogenannter Klimabäume – allesamt Schritte, um die Stadt widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Die Prämierung unterstreicht den Wandel von rein funktionalen Verkehrsflächen hin zu lebenswerten, ökologischen Stadträumen. Neben Asperg wurden auch Aachern, Langenargen, Villingen-Schwenningen und Reutlingen in der Kategorie „Klimaschutz“ ausgezeichnet.
Lob für Engagement vor Ort
Das Engagement der Kommunen beeindruckt mich immer wieder aufs Neue.“, , sagte Staatssekretärin Elke Zimmer bei der Preisverleihung in Stuttgart. „Mit viel Herzblut, Kreativität und Beharrlichkeit verwandeln sie graue Straßenräume in lebendige Orte der Natur. Jede einzelne Straßenoase zeigt, wie stark der Wille vor Ort ist, unsere Umwelt zu schützen und die Lebensqualität für die Menschen zu verbessern. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich.“
Asperg als Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung
Der Wettbewerb „Straßenoasen“ wurde 2019 vom Verkehrsministerium ins Leben gerufen und ist Teil eines Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt. Ziel ist es, Kommunen und Landkreise zu motivieren, Verkehrsflächen ökologisch und klimafreundlich umzugestalten. Die preisgekrönten Projekte – darunter auch Asperg – dienen nun als Vorbilder für andere Städte und Gemeinden im Land.
red



