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Studie: So wichtig ist das Smartphone

Dass das Smartphone aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken ist, ist eine Binsenweisheit. Aber wie intensiv es wofür genutzt wird, ist dann doch überraschend. Von einer “allgegenwärtigen Präsenz” sprechen die Autoren der G+J e|MS Mobile 360° Studie – und das aus gutem Grund.

Denn inzwischen nutzen 88 Prozent der Befragten das Smartphone meist mehrmals täglich für den mobilen Internetzugriff. Bei 35 Prozent beziehungsweise 37 Prozent der Befragten geht der Griff in den ersten zehn Minuten nach dem Aufwachen und/oder in den letzten zehn Minuten vor dem Einschlafen zum Smartphone. Im Fokus stehen Informationen zum Wetter (74 Prozent), Wissens- und Informationsrecherche (66 Prozent) sowie Nachrichten (61 Prozent). Interessanter Aspekt am Rande: Trotz des Wissens über die Vorteile wünscht sich über alle Altersgruppen hinweg eine Mehrheit gleichzeitig weniger Smartphone-Präsenz und damit mehr Entschleunigung im Alltag. cid/rhu

Spanner mit versteckter Kamera auf Bahnhofstoilette

Eine unschöne Begegnung hatte eine 51-Jährige am Sonntag zwischen 14.30 und 14.40 Uhr auf der öffentlichen Bahnhofstoilette in Bietigheim-Bissingen. Die 51-Jährige hatte sich im Bahnhofsgebäude auf die Damentoilette begeben. Als sie die Anlage betreten hatte, war die mittlere von insgesamt drei Toilettenkabinen verschlossen. Da sie zunächst keinerlei Geräusche wahrgenommen hatte, ging sie davon aus, dass die Toilette eventuell defekt war und sich niemand im Raum befand. Anschließend begab sie sich in eine der geöffneten Toilettenkabinen und schloss die Tür ab. Plötzlich hörte sie Geräusche aus der Nachbarkabine und sah auf einmal eine schwarze oder anthrazitfarbene Kompaktkamera, die unter der Trennwand hindurch in Richtung der 51-Jährigen gehalten wurde. Als die Geschädigte dies erkannte, brüllte sie lautstark los. Die Kamera wurde zurückgezogen und die unbekannte Person machte sich aus dem Staub. Die 51-Jährige blieb noch kurz in der Kabine und verließ erst dann die Toilettenanlage, als sie sich sicher war, alleine zu sein. Ob es sich bei dem Täter um eine Frau oder um einen Mann handelt, ist derzeit nicht bekannt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder Personen die ebenso solche Vorfälle erlebt haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Tel. 07142 405-0 zu melden.