Stürze durch Glatteis nehmen zu: Apotheken melden mehr Nachfrage nach Salben und Verbänden

Rutschige Straßen und eisige Gehwege zeigen Wirkung. In deutschen Apotheken wird derzeit verstärkt nach Salben, Bandagen und anderen Mitteln zur Behandlung von Sturzverletzungen gefragt. Gleichzeitig rechnen Apotheker infolge der Kälte und trockenen Luft mit einem Anstieg von Erkältungen und Virusinfektionen.

Von Lea Brandt

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Stuttgart – Angesichts des teils extremen Winterwetters wird in Deutschlands Apotheken vermehrt nach Mitteln für Sportunfälle gefragt.

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„Dabei handelt es sich meist um Menschen, die auf den glatten Straßen ausgerutscht sind und sich Verletzungen zugezogen haben“, sagte Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

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Der ABDA-Präsident erwartet im Zusammenhang mit der andauernden Kälte außerdem einen Anstieg der Infektionszahlen bei Viruskrankheiten. „Die anhaltende Kälte und trockene Luft führt dazu, dass unsere Schleimhäute austrocknen und Keime nicht mehr so gut abwehren. Dadurch steckt man sich schneller an“, sagte Preis.

Über Weihnachten hätten die Menschen außerdem weniger Kontakt zu anderen gehabt. „Jetzt, da alle wieder im Büro oder in der Schule sind, werden die Zahlen steigen“, so Preis.