Sturmtief „Elli“ sorgt für volle Notaufnahmen in ganz Deutschland

Glatteis, Schnee und schwere Verkehrsunfälle haben die Krankenhäuser in den vergangenen Tagen stark belastet. Vor allem Stürze auf vereisten Wegen sorgten für volle Notaufnahmen, berichten Klinikvertreter. Auch Arztpraxen bereiten sich auf einen weiteren Ansturm von Patientinnen und Patienten vor.

Von Hendrik Paul – 07.48 Uhr

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Berlin- Sturmtief „Elli“ und das extreme Winterwetter der vergangenen Tage haben Krankenhäuser bundesweit stark gefordert.

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„Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet“, sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen“.

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Für die Arztpraxen ist die Lage laut dem Hausärzteverband bislang gut beherrschbar gewesen. „Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden“, sagte Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes, der Rheinischen Post. Er fügte aber hinzu: „Wir rechnen damit, dass die kommenden Tage und Wochen verstärkt Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Stürzen in den Notaufnahmen behandelt wurden, zur Nachbehandlung in unseren Praxen vorstellig werden.“