16-Jähriger attackiert Polizisten

Ein 16-Jähriger, der aus einer Jugendeinrichtung abgängig war und nicht zurückkehren wollte, konnte am Sonntag gegen 23:30 Uhr durch Polizeibeamte an einer Adresse in Sachsenheim – Hohenhaslach angetroffen werden. Bei seiner Festnahme, so die Polizei,  leistete der Jugendlich erheblichen Widerstand und attackierte einen Polizisten.

Da der Jugendliche nicht freiwillig zurück in die Einrichtung gehen wollte, musste er durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und gefesselt werden. Im Streifenwagen versuchte der 16-Jährige dann zunächst einen neben ihm sitzenden Beamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Als dies aufgrund der Abwehr des Beamten nicht gelang, schlug der Jugendliche laut Angaben der Polizei seinen Kopf gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens. Im weiteren Verlauf des Gerangels versammelten sich Angehörige um den Streifenwagen und solidarisierten sich zunächst mit dem Jugendlichen. Als dieser einen der Polizeibeamten auch zweimal gegen den Oberschenkel trat, wurde er jedoch von zwei Angehörigen zurückgedrängt und durch Polizeibeamte gewaltsam in den Streifenwagen gebracht. Dabei versuchte er sich weiterhin durch sich winden und Kopfstöße zu befreien und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Letztlich half alles nichts und der junge Mann wurde der Jugendeinrichtung überstellt.

Verkehrsbericht: Welche Straßen in Ludwigsburg diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 16. März

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Favoritegärten
Es besteht eine Vollsperrung bei den Favoritegärten 19-21. Die Zufahrt über das Heilbronner Torhaus und die Marienstraße sind möglich.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende April. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Heilbronner Straße
Es besteht eine Vollsperrung des Verbindungsweges zwischen der Heilbronner Straße und der Reuteallee entlang des Bahndammes bis etwa Ende März. Die ausgeschilderte Umleitung für den Fußgänger-/Radverkehr verläuft über den westlichen Verbindungsweg.
 
Hochberger Straße
Hier besteht eine Vollsperrung der Straße entlang der Kläranlage zwischen K 1695 und der Kläranlage Poppenweiler bis etwa Ende April. Die Zufahrt zur Kläranlage ist nur nach Abstimmung möglich. Der Fußgängerverkehr ist eingeschränkt möglich.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße. Die Einschränkungen bestehen bis voraussichtlich April 2021.

Königsallee
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedrichstraße und der Königsallee 54 bis circa Anfang April 2020.

Leonberger Straße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung zwischen der Solitudestraße und der Seestraße in Fahrtrichtung Solitudestraße bis circa Ende März, die Umleitung ist ausgeschildert.
 
Lortzingstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen dem Brahmsweg und der Schumannstraße
bis voraussichtlich Ende April 2020. Der Kreuzungsbereich Brahmsweg/Lortzingstraße ist in diesem Zeitraum ebenfalls gesperrt.

Muldenäcker
Es besteht bis circa Mitte April 2020 eine Vollsperrung der Straße Muldenäcker – dadurch wird die Schönbeinstraße zur Sackgasse.

Neckarstraße
Hier wird der Verkehr halbseitig geführt wegen des Neubaus zweier Bushaltestellen auf Höhe des Gebäudes Neckarstraße 82.

Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind bis voraussichtlich Ende April 2020 zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.
                                                                                                         
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radwegs entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Zahl der bestätigten Corona-Infizierten in Baden-Württemberg steigt um 150

Dem baden-württembergischen Sozialministerium wurden am Sonntag (15. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (siehe Tabelle unten). Einen Tag zuvor waren es noch 258 bestätigte Fälle. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977. 

Laut dem Sozialamt wurden COVID-19 Fälle mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis) bekannt.

Wichtiger Hinweis vom Landessozialamt: Es handelt sich bei diesen Zahlen um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben.

Coronavirus in Baden-Württemberg
Anzahl der Fälle in Stadt-/Landkreisen
Stand: 15.03.2020, 15:00 Uhr
Stadt-/Landkreis Fälle
Alb-Donau-Kreis 12
Baden-Baden (Stadtkreis) 5
Biberach 5
Böblingen 9
Bodenseekreis 13
Breisgau-Hochschwarzwald 42
Calw 34
Emmendingen 35
Enzkreis 3
Esslingen 111
Freiburg im Breisgau (Stadtkreis) 43
Freudenstadt 7
Göppingen 16
Heidelberg (Stadtkreis) 3
Heidenheim 21
Heilbronn 47
Heilbronn (Stadtkreis) 4
Hohenlohekreis 29
Karlsruhe 29
Karlsruhe (Stadtkreis) 14
Konstanz 20
Lörrach 10
Ludwigsburg 38
Main-Tauber-Kreis 31
Mannheim (Stadtkreis) 27
Neckar-Odenwald-Kreis 10
Ortenaukreis 25
Ostalbkreis 31
Pforzheim (Stadtkreis) 4
Rastatt 26
Ravensburg 8
Rems-Murr-Kreis 23
Reutlingen 19
Rhein-Neckar-Kreis 38
Rottweil 3
Schwäbisch Hall 21
Schwarzwald-Baar-Kreis 6
Sigmaringen 12
Stuttgart 60
Tübingen 41
Tuttlingen 5
Ulm (Stadtkreis) 12
Waldshut 4
Zollernalbkreis 21
Summe 977

red

Ludwigsburg schliesst Museen, Kinos und Bäder  

Durch den Beschluss der Landesregierung am vergangenen Freitag werden alle Schulen und Kindergärten von kommenden Dienstag an bis zum Ende der Osterferien (18. April) in Ludwigsburg geschlossen. Die Stadt Ludwigsburg hat gestern in einer Pressemeldung bekannt gegeben, dass zudem eine Notfallbetreuung für die Kinder angeboten werden soll, deren Eltern zwingend im Job gebraucht werden. Eine Schulkindbetreuung für diese Notfälle soll von Stadtverwaltung mit dem Staatlichen Schulamt koordiniert werden. Der Fachbereich Bildung und Familie ist beauftragt ausführliche Informationen für die Eltern zu erarbeiten, die ab kommenden Montag sowohl in den Kindertagesstätten und Schulen als auch auf der www.ludwigsburg.de zur Verfügung stehen.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

„Die Landesregierung hat zudem öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden untersagt. Darüber hinaus hat der „Stab außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) der Stadtverwaltung die Schließung von öffentlichen Einrichtungen wie Stadtbibliothek, Volkshochschule, Sporthallen und Lehrschwimmbecken beschlossen. Auch das gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien. Den Sportvereinen wird empfohlen, auch in den eigenen Hallen der aktuellen Pandemielage Rechnung zu tragen. Aber auch die Bäder der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim müssen den Betrieb vorerst einstellen. Das MIK mit dem Ludwigsburg Museum und dem Kunstverein ist von der Schließung ebenfalls betroffen. Der „Stab außergewöhnliche Ereignisse“ hat am heutigen Freitagnachmittag nach dem Beschluss der Landesregierung in einer Sondersitzung über diese Themen entschieden. Dem Stab gehören an OB Dr. Matthias Knecht, der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried, der für den Stab verantwortlich zeichnet, sowie die Leiter der Fachbereiche

Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, Organisation und Personal sowie Sicherheit und Ordnung. Seit Ausbruch des Coronavirus tagt der Stab regelmäßig, um die Lage in Ludwigsburg zu bewerten. „Das ist ein tiefgreifender, aber notwendiger Eingriff in das öffentliche Leben“, sagt OB Knecht. „Es geht jetzt darum, alles dafür zu tun, die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.“ „Die Landesregierung hat mit der Schließung ab Dienstag eine gute Entscheidung getroffen“, betont der Erste Bürgermeister Seigfried. Damit sei es für die Stadtverwaltung, die Schulen und Kindertageseinrichtungen möglich, sich auf diese Situation angemessen einzustellen. „Aber auch die Eltern können sich jetzt auf die neue Lage vorbereiten“, so Seigfried. Eine Notfallversorgung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen wird überall dort angeboten, wo es erforderlich ist. Das betrifft Angehörige etwa der Polizei und Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, der Lebensmittelproduktion und Infrastruktur. Der Stab beschloss zudem, den Eltern die Gebühren vom ersten Tag der Schließung an zurückzuerstatten. Die Stadtverwaltung wird den freien Trägern wie der katholischen und evangelischen Kirche sowie der Arbeiterwohlfahrt empfehlen, genauso zu verfahren. „Es ist für uns ein Zeichen der Solidarität, in dieser für alle schwierigen Situation die Betroffenen so gut wie möglich zu unterstützen“, erklärt OB Knecht zu der Maßnahme.

Dem Beschluss der Landesregierung folgend entschloss sich der Stab bei Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden zu weitreichenden Entscheidungen. Neben Stadtbibliothek und VHS werden auch die Seniorenbegegnungsstätten und Jugendeinrichtungen vorerst geschlossen. Es wird bis auf weiteres auch keine Ferienaktionen geben. Bei einer Besucherzahl von mehr als 100 Personen sind nun auch alle Veranstaltungen im Forum betroffen. Hinweise sind unter www.forum.ludwigsburg.de zu finden.

Von der Entscheidung des Landes sind zudem Kinos, Clubs, Tanzlokale und Bars betroffen. Dort sind alle Veranstaltungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern ebenfalls untersagt.

Um die Infektionsgefahr weiter zu verringern, werden alle nicht zwingend notwendigen städtischen Termine und Veranstaltungen abgesagt. Dazu gehört, dass vorerst lediglich die beschließenden Ausschüsse und der Gemeinderat selbst tagen. Sitzungen der
beratenden Gremien wie Beiräte und Stadtteilausschüsse sowie Bürgerinformationen finden bis auf weiteres nicht statt.

Bereits gestern hatte die Stadt auf Weisung des Landes Großveranstaltungen bis Ende April abgesagt, darunter Termine in der MHP Arena. Details sind auf der Website www.mhparena.ludwigsburg.de zu finden. Die Basketball-Bundesliga hatte gestern
entschieden, den Spielbetrieb der Saison 2019/2020 bis auf weiteres auszusetzen. Ebenfalls gestern wurden die Veranstaltung Märzklopfen mit Frühlingsmarkt und verkaufsoffener Sonntag am 21. und 22. März abgesagt. Zwei weitere
Großveranstaltungen im Mai sind auch betroffen. Es handelt sich um die Stadtgründungsfeier im Schloss und den Pferdemarkt. Das Landesturnfest im kommenden Mai wird aller Voraussicht nach nicht stattfinden. Die Stadt wartet nur noch die Entscheidung des Präsidiums des Schwäbischen Turnerbundes ab.“

827 bestätigte Corona-Infizierte in Baden-Württemberg

Das Sozialministerium in Stuttgart gab am Samstagnachmittag (14. März) aktuelle Zahlen bekannt:  Demnach stieg die Zahl der bestätigten Infektionen in Baden-Württemberg innerhalb eines Tages um 258 auf 827 Fälle.

In Stuttgart gibt es laut dem Gesundheitsamt 80 bestätigte Fälle. Das sind 25 mehr als einen Tag zuvor. 

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird vom Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert laut dem Sozialministerium in Stuttgart jedoch von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Gesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt.

red

+++EILMELDUNG++++ Landesregierung ordnet Schließung von Schulen in Baden-Württemberg an

Jetzt ist es amtlich: Im Kampf gegen das Corona rückten in den letzten Tagen und Wochen die Schulen, Kindergärten und Kitas immer weiter in den Mittelpunkt der Diskussion. Die Stuttgarter Landesregierung hat am Freitagmittag (13. März) beschlossen, dass ab Dienstag (17. März) alle Schulen, Kindergärten und Schulen bis nach den Osterferien (18. April) geschlossen bleiben.

In Baden-Württemberg besuchen derzeit rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende oder berufliche Schulen. Rund 444 000 Kinder wurden 2019 in Kindertageseinrichtungen betreut. In der Adressdatenbank des Kultusministeriums sind etwa 5.000 öffentliche und private Schulen und Bildungseinrichtungen in BadenWürttemberg erfasst

Corona: Weiterer Todesfall in Baden-Württemberg

Das Landratsamt Esslingen hat dem Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Freitag (13. März) mitgeteilt, dass gestern ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben ist, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht. 

„Wir haben von Anfang darauf hingewiesen, dass der Krankheitsverlauf bei einer Infizierung mit dem Coronavirus zwar bei einer großen Mehrheit der Bevölkerung moderat ist, es aber eben auch – vor allem bei älteren Menschen – sehr ernsthafte, kritische Verläufe gibt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Der zweite im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Todesfall im Land und einige infizierte Menschen, die derzeit mit schwerem Krankheitsverlauf auf Intensivstationen liegen, zeigen eindringlich, wie ernst die Situation für unser Gesundheitswesen ist. Und dass wir alles in unsere Macht Stehende dafür tun müssen, um gerade die besonders gefährdeten vulnerablen Gruppen wie chronisch kranke, pflegebedürftige und ältere Menschen vor dem Virus zu schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von höchster Dringlichkeit.“

Meldungen aus Ludwigsburg und den Nachbarkreisen

A81: Verkehrsunfall

Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Freitag gegen 09:10 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord ereignete. Von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart befuhr ein 43-jähriger Sattelzuglenker den rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn. Als er im weiteren Verlauf einen anderen Verkehrsteilnehmer überholen wollte, scherte er nach links auf den mittleren Fahrstreifen aus. Dabei achtete er mutmaßlich nicht auf den nachfolgenden Verkehr. Aufgrund dessen musste auf der mittleren Spur ein 56 Jahre alter Mitsubishi-Lenker abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Sattelzug zu vermeiden. Ein 29-Jähriger, der hinter dem 56-Jährigen mit einem Citroen unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Mitsubishi auf. Durch den Zusammenstoß wurde der 56-jährige Mann leicht verletzt. Nachdem der Sattelzuglenker nach dem Fahrstreifenwechsel das Weite gesucht hatte, konnte er im Zuge polizeilich eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen auf der BAB 8 festgestellt und auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald kontrolliert werden. Der Mitsubishi war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Erdmannhausen: Einbruch in Rohbau

Auf Werkzeug im Wert von etwa 1.500 Euro hatten es noch unbekannte Täter abgesehen, die zwischen Donnerstag 18.15 Uhr und Freitag 07.15 Uhr in einen Rohbau eines Mehrfamilienhauses in der Piomenteser Straße in Erdmannhausen einbrachen. Nachdem sie zunächst wohl versucht hatten eine Brandschutztür im Bereich der Tiefgarage aufzuhebeln, jedoch gescheitert waren, schlugen sie kurzerhand ein Fenster im Erdgeschoss ein. So verschafften sich die Täter Zugang ins Innere des Hauses und stahlen das Werkzeug. Die Unbekannten hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Hinweise nimmt das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, entgegen.

Kirchheim am Neckar: Einbruch in Fachbetrieb

Zwischen Donnerstag 18:45 Uhr und Freitag 05:50 Uhr suchten bislang unbekannte Täter in der Wilhelmstraße in Kirchheim am Neckar ein Fachbetrieb heim. Um in das Gebäude zu gelangen, schlugen die Unbekannten zunächst ein Fenster ein. Anschließend stiegen sie in das Objekt und durchsuchten die Räumlichkeiten. Hierbei fiel den Einbrechern eine Registrierkasse samt dem enthaltenen Bargeld in die Hände. Mit der Beute machten sie sich anschließend davon. Der angerichtete Sachschaden wurde auf rund 500 Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Kirchheim am Neckar, Tel. 07143 891060, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Neunjährige leicht verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Donnerstag ein neunjähriges Mädchen in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 13:10 Uhr in einen Verkehrsunfall in Ludwigsburg-Neckarweihingen verwickelt war. Die Neunjährige war mit einem Tretroller unterwegs und wollte aus Richtung der Faldernstraße kommend die Bergstraße in Richtung Häslenweg überqueren. Als sich das Mädchen auf der Fahrbahn befand, wurde sie von einer 34-jährigen Peugeot-Lenkerin erfasst. Zum Unfallzeitpunkt befuhr die 34-jährige Fahrerin mit ihrem Wagen die Bergstraße in Richtung Hohenrainstraße. Im Kreuzungsbereich zur Faldernstraße übersah sie vermutlich aus Unachtsamkeit die junge Tretrollerfahrerin und stieß mit ihr zusammen. Die Neunjährige wurde in der Folge auf einen angrenzenden Gehweg geschleudert und kam dort zu Fall. Nach bisherigen Erkenntnissen ist kein Sachschaden entstanden.

Kornwestheim: Renault beschädigt – Autofahrerin flüchtet

Nach einer Unfallflucht, die am Donnerstagnachmittag in der Bolzstraße in Kornwestheim begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Gegen 16:30 Uhr konnte ein Zeuge beobachten, dass eine bislang unbekannte Frau zusammen mit zwei Kindern zu ihrem geparkten Fahrzeug ging. Während das größere Kind auf dem Beifahrersitz Platz nahm, sicherte die unbekannte Frau das zweite Kind auf der Rückbank im Kindersitz. Unterdessen soll das Kind auf dem Beifahrersitz mit dem Fahrzeugschlüssel, der sich vermutlich bereits im Zündschloss befand, gespielt haben. Plötzlich machte der Wagen einen Satz nach vorn und stieß mit einem Renault zusammen, der ebenfalls am Fahrbahnrand abgestellt war. Hierdurch entstand am Renault ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Im Anschluss daran schimpfte die Frau mit dem Kind, begutachte den Schaden und fuhr schließlich davon. Bei ihr soll es sich um eine Frau im Alter zwischen 25 und 30 Jahren handeln. Sie trug ein Kopftuch und einen langen Mantel. Möglicherweise saß sie zum Unfallzeitpunkt am Steuer eines älteren, weinroten Opel Astra. Personen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0.

Bundesliga macht Zwangspause

In einer Pressemeldung hat die DFL – Deutsche Fußball Liga – am Freitagmorgen (13. März) nach einer Sondersitzung bekannt gegeben, dass der Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga aufgrund der Auswirkung des Coronavirus ab dem kommenden Dienstag bis einschließlich 02. April ausgesetzt werden soll. Ein entsprechender Vorschlag wird am kommenden Montag in der Mitgliederversammlung vorgeschlagen.

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte. In der Länderspiel-Pause soll zwischen allen Clubs unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Erkenntnisse, zum Beispiel auch hinsichtlich des internationalen Spielkalenders, über das weitere Vorgehen befunden werden.“

red