58-jähriger schlägt Mitarbeiterin vom Jobcenter

Korntal-Münchingen: Körperverletzung im Jobcenter

Wegen Körperverletzung ermittelt der Polizeiposten Korntal-Münchingen gegen einen 58-Jährigen, der am Montag gegen 10.30 Uhr eine Mitarbeiterin des Jobcenters in Münchingen schlug. Mutmaßlich war der Mann mit einer Auskunft, die er von der 43 Jahre alten Frau erhalten hatte, nicht einverstanden. Als er sich bereits zum Gehen gewandt hatte, machte er an der Bürotür nochmals kehrt und schlug der Mitarbeiterin ins Gesicht. Anschließend verließ er das Jobcenter. Der Vorgesetzte der Dame nahm zu Fuß die Verfolgung des 58-Jährigen auf. Zeitgleich wurde die Polizei alarmiert. Beamte des Polizeipostens Korntal-Münchingen konnten den Mann schließlich in der Theodor-Storm-Straße stellen.

Verständnisvolle Polizeibeamte lassen Ehepaar erst trauen

Landkreis Ludwigsburg: Unfall am Hochzeitstag

Wegen eines Unfalls mit Blechschaden wurden Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Samstag gegen 10.45 Uhr in eine Gemeinde im nördlichen Bereich des Landkreises Ludwigsburg gerufen. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte ein 26-jähriger Mercedes-Lenker, der einem Paketdienstfahrzeug Platz machen wollte, mutmaßlich aus Unachtsamkeit einen stehenden Opel touchiert. Als die Polizistinnen eintrafen, um den Unfall aufzunehmen, war der 26-Jährige jedoch nicht vor Ort. Ein Verwandter des Mannes nahm die Beamtinnen in Empfang. Der Fahrer selbst hatte tatsächlich Bedeutungsvolleres zu tun. Er hatte einen Termin zur Eheschließung beim Standesamt und konnte seine zukünftige Ehefrau nicht warten lassen. Statt dessen warteten die Polizistinnen bis das Paar getraut war, beglückwünschten die Neuvermählten und nahmen dann den Unfall auf.

Teenager und sein Vater treten auf liegenden Paketdienstfahrer ein

Ein 34 Jahre alter Paketdienstfahrer bekam es am Mittwochnachmittag vergangener Woche in Gerlingen gleich zweimal mit einem auffällig aggressiven Teenager zu tun. Kurz nach 14.00 Uhr befuhr der 34-Jährige die Christophstraße. Der 17-Jährige und ein 18 Jahre alter Bekannter standen mittig auf der Fahrbahn, worauf es zwischen dem Fahrer und den beiden jungen Männern zu einem verbalen Disput gekommen sein soll. Im Zuge dessen sei der Fahrer auch beleidigt worden, weshalb er wohl aus seinem Fahrzeug ausstieg. Unvermittelt habe der 17-Jährige seinem Kontrahenten dann ins Gesicht geschlagen. Der Teenager und sein Begleiter flüchteten anschließend in Richtung der Endhaltestelle. Nachdem der Paketdienstfahrer zunächst versucht hatte die beiden zu verfolgen, ging er zurück zu seinem PKW, der auf Höhe einer Bushaltestelle in der Schulstraße stand. Dort entdeckte der 34-Jährige die zwei jungen Männer wieder. Der Vater des 17-Jährigen ging im weiteren Verlauf auf den Paketdienstfahrer zu und sprach diesen an. Der Fahrer habe den 71-Jährigen wohl von sich weggestoßen, worauf der 17- und der 18-Jährige ihn attackierten bis er zu Boden ging. Auf dem Boden liegend hätten schließlich alle drei auf den 34-Jährigen eingetreten. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die zunächst geflüchteten Tatverdächtigen konnten im Rahmen von polizeilichen Fahndungsmaßnahmen festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Während der 18- und der 71-Jährige nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, wurde der 17-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständige Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ am Donnerstagnachmittag einen Haftbefehl wegen Körperverletzung gegen den polizeibekannten Teenager, setzte diesen in Vollzug und wies den 17-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der Polizeiposten Gerlingen, Tel. 07156/9449-0, bittet Zeugen, die die Situation in der Christophstraße bzw. die Tat in der Schulstraße beobachten konnten, sich zu melden.

Tambourstraße: Bauarbeiten zum Kreisverkehr starten in Kürze

Am Montag, den 15. April 2019, beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum neuen Kreisverkehr im Bereich Tambourstraße/ Zubringerstraße B 27. Ab dem 29. April 2019 ist die Tambourstraße zwischen dem GDF-Knoten Ludwigsburger Straße/ Hohenzollernstraße in Ludwigsburg und dem Ende des Feldwegs östlich des Autokinos Kornwestheim für den gesamten Verkehr voll gesperrt. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2019. Die Zufahrt zum Autokino und zu Wüstenrot ist weiterhin möglich.

30-jährige Fahrerin stirbt bei Verkehrsunfall auf A81 – Suizid wird nicht ausgeschlossen

Eine 30-jährige Autofahrerin wurde am frühen Montagmorgen gegen 03:35 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich der A 81 Heilbronn-Stuttgart, zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim, getötet. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte sie etwa 300 Meter vor dem Parkplatz “Kälbling” auf dem dort verengten Seitenstreifen angehalten und ihren Skoda verlassen. In der Folge wurde sie vom Lkw eines 63-Jährigen erfasst und auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, wo sie vom Mercedes eines 41-Jährigen überrollt wurde. Die 30-Jährige starb noch am Unfallort.

Die Polizei hat auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn für die weiteren Ermittlungen einen Sachverständigen hinzugezogen. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, was die 30-Jährige zum Anhalten und zum Verlassen ihres Fahrzeugs bewogen hatte. Dabei kann auch ein suizidaler Hintergrund nicht ausgeschlossen werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim bis 07:55 Uhr gesperrt. Vor der Ausleitung staute sich der Lkw-Verkehr auf etwa 20 Kilometern und der Pkw-Verkehr auf mehr als zehn Kilometern.

Hersteller-Banken: Kunden sind am loyalsten

Fast die Hälfte der Autofahrer, exakt 48 Prozent, kann sich aktuell vorstellen, ein zukünftiges Neufahrzeug komplett online zu bestellen und auch die nötige Finanzdienstleistung direkt online abzuschließen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie der puls-Marktforschung für den Branchenverband Banken der Automobilwirtschaft (BDA).

Was die Auftraggeber mindestens ebenso wichtig finden: Kunden von herstellerverbundenen Autobanken sind ihrer Fahrzeugmarke und ihrem Händler gegenüber am loyalsten. So bleibt etwa gut die Hälfte dieser Kunden (54 Prozent) ihrer Fahrzeugmarke treu. “Bei Kunden anderer Banken und Barzahlern sind dies nur 40 beziehungsweise 43 Prozent”, so die Studie.

Was sich für den Handel ebenfalls deutlich bemerkbar macht – und zwar positiv: Die Herstellerbanken-Kundschaft stattet ihr Fahrzeug nicht nur besser aus (44 Prozent), sie kann häufig auch ein größeres Modell fahren als gedacht (30 Prozent) und kauft das neue Fahrzeug früher als ursprünglich geplant (27 Prozent).

Mehr als jeder zweite Kunde entscheidet sich heute zudem über die Finanzierung oder den Leasingvertrag hinaus für weitere Service- und Versicherungsleistungen rund um das eigene Fahrzeug. Zu den gefragtesten Mobilitätsangeboten zählen laut der Studie die Pakete Inspektion / Kundendienst, Mobilitäts- und Pannenservice sowie Garantieverlängerung. mid/rhu

Online-Shopping: Verbraucher vertrauen in Gütesiegel

Gütesiegel im Online-Handel schaffen Vertrauen – sogar dann, wenn die Verbraucher das Siegel gar nicht kennen. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage der Hochschule Fresenius in Hamburg.

Etwa drei von vier Deutschen kaufen Waren und Dienstleistungen in Online-Shops, der E-Commerce-Handel setzt inzwischen mehr als 50 Milliarden Euro im Jahr um. Weil aber beim Online-Kauf in der Regel kein direkter Kontakt mit dem Verkäufer stattfindet, ist Vertrauen um so wichtiger. Hier haben Gütesiegel eine entscheidende Funktion.

Gütesiegel, die von Dritten vergeben werden, wirken vertrauensfördernd, wie die Umfrage zeigt: So liegt die Vertrauenswürdigkeit bei allen Siegeln zwischen 64 und 84 Prozent. Dabei spielen Gütesiegel insbesondere bei unbekannten Online-Shops für zwei Drittel der Befragten eine große Rolle. Wenig Einfluss auf die Vertrauenswürdigkeit haben die Bekanntheit der Gütesiegel und das Wissen darum, wofür diese genau stehen. “Die Studienergebnisse zeigen, dass es zwar grundsätzlich empfehlenswert für einen Online-Shop ist, Gütesiegel zu verwenden. Bei der Wahl des Anbieters muss ein Online-Shop aber nicht unbedingt auf bekannte und damit meist auch teure Anbieter setzen”, schlussfolgert Professor Sascha Hoffmann, der die Studie betreut hat. cid/Mst

Cybersicherheit als existenzielles Thema

Es geht um Sein oder Nichtsein, um Alles oder Nichts: Das Thema Cybersicherheit ist, auch wenn viele Firmen das aktuell noch immer nicht wahrhaben wollen, für die Zukunft existenziell. Wie gut Unternehmen und große Organisationen die Sicherheit von Daten und IT in der digitalen Wirtschaft gewährleisten können, entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg.

Das ist eine der Thesen des TÜV Rheinland für die Cybersecurity-Trends 2019. “Die moderne Welt verwandelt sich rasant in eine digitale, wissensbasierte Industrie 4.0-Wirtschaft. Dieser Wandel hat die gleiche Bedeutung wie die industrielle Revolution”, so Björn Haan, Geschäftsführer im Geschäftsfeld Cybersecurity Deutschland beim TÜV Rheinland. Die existenzielle Frage für viele Unternehmen sei, ob es ihnen gelinge, die Herausforderungen an die Sicherheit in der digitalen Wirtschaft zu meistern. Möglicherweise werde es schlicht auf ein einfaches Szenario hinauslaufen: Erfolg oder Misserfolg, ohne die Möglichkeit eines Kompromisses.

Eines der ganz großen Hindernisse beim Streben nach optimalem Schutz: Es gibt nicht genügend Spezialisten, um den Arbeitskräftebedarf in diesem Bereich zu decken. “Bis zum Jahr 2020 könnten weltweit 1,5 Millionen Fachkräfte fehlen”, prognostiziert der TÜV Rheinland. Und bis 2021 könnte sich diese Zahl sogar noch mehr als verdoppeln. Die Folge: Größere, finanziell besser gestellte Organisationen und Dienstleister sind in der Lage, kompetente Mitarbeiter zu rekrutieren, während kleinere Unternehmen in einigen Branchen Probleme haben könnten. cid/rhu

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VfB Stuttgart taumelt nach Heimniederlage in Richtung 2.Liga

VfB Stuttgart verliert sein nächstes Heimspiel gegen Bayer Leverkusen und taumelt gewaltig in Richtung 2.Liga – VfB-Profi Ascacibar sieht die rote Karte. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger schenkt Cheftrainer Markus Weinzierl weiterhin das Vertrauen.

Die Bilanz von Trainer Markus Weinzierl ist wahrlich nicht die Beste und nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen hat sich diese auch nicht verbessert. Bayer Leverkusen hat am Samstag in Stuttgart in einem extrem schwachen Spiel, schmucklos, aber verdientermaßen gewonnen. Leverkusen-Profi Kai Havertz schoss den Sieg-Treffer zum 1:0 per Foulelfmeter (64. Minute) gegen den jederzeit bemühten, aber reichlich mittellosen VfB, der in der Tabelle weiterhin auf dem Relegationsrang 16 verharrt und nur noch 3 Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz hat. Bayer dagegen rückte auf Rang sieben vor und nahm wieder Tuchfühlung zu den „internationalen Plätzen“ auf.

Zum Spiel: 

VfB Stuttgart – Bayer Leverkusen 0:1 (0:0)

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf sehr niedrigem Niveau. Didavi (7.) und der sehr schwache VfB-Profi Esswein (16.) vergaben für die Roten die ersten beiden Chancen. Ansonsten kamen harmlose Cannstatter über Ansätze nicht weiter hinaus. Aber auch die Elf von Trainer Bosz blieb über weite Stellen sehr passiv. Die beste Chance hatte Volland, der in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz am starken Schlussmann Zieler scheiterte.

Nach der Pause plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Julian Brandt (50.) und Kevin Volland (52.) vergaben für Leverkusen weitere Chancen. Der VfB zog sich weit zurück. Einzig die beiden Stuttgarter Ozan Kabak und der im Sommer nach München wechselnde Benjamin Pavard zeigten Leidenschaft und Kampfgeist. Leverkusen beherrschte Ball und Gegner, und kam erst durch ein unnötiges Foul von Castro zu einem Elfmeter und zur Führung durch Havertz in der 64.Minute. Wie blank die Nerven beim VfB Stuttgart liegen wurde an der Spuckattacke von Ascacibar an Havertz ersichtlich. Schiedsrichter Zieler blieb nichts anderes übrig als dem 22-jährigen die Rote Karte zu zeigen. Derweil hält Manager Hitzlsperger weiter am VfB-Trainer fest, so das Weinzierl beim nächsten Spiel am kommenden Samstag in seiner alten Wirkungsstätte Augsburg weiterhin auf der Trainer-Bank platz nehmen darf

red / hp

VfB Stuttgart – B.Leverkusen

0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Havertz (64./FE)

Rot: Ascacibar (90.+1/Unsportlichkeit)

Stuttgart: Zieler – Kabak, Pavard, Kempf – Beck, Ascacibar, Castro – Esswein, Didavi (68.Thommy), Zuber (82.Gomez) – Gonzalez (70.Donis)

Leverkusen: Hradecky – Weiser, Tah, S.Bender, Wendell – Baumgartlinger, Aranguiz – Brandt, Havertz, Bailey (78.Alario) – Volland

Schiedsrichter: Stieler

Zuschauer: 53.657

 

 

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Benefiz-Abend in der Musikhalle: 8.000 Euro für Tannheim

Große Benefizveranstaltung in Ludwigsburg zugunsten krebskranker Kinder

Am 08. April fand in der Ludwigsburger Musikhalle eine Benefizveranstaltung zugunsten der Nachsorgeklinik Tannheim statt. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden der Klinik, Günther Przyklenk. Schirmherr war Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec.

Die Nachsorgeklinik Tannheim gibt Familien mit schwer chronisch kranken Kindern neue Kraft und Hoffnung. Sie bietet im Rahmen der familienorientierten Nachsorge bei der Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung eines Kindes der gesamten Familie eine hoch qualifizierte, vierwöchige Behandlung.  Allein aus dem Landkreis Ludwigsburg sind es 300 Familien, die in 2018 nach Tannheim gekommen sind um familienorientierte Unterstützung zu erhalten. Zu Gunsten der Nachsorgeklinik wurden am vergangenen Montag betroffene Familien sowie Mitglieder, Freunde und Förderer zu einer Benefizveranstaltung mit den 7 Schwaben Speaker – Tanja Köhler, Nils Bäumer, Denise Maurer, Markus Paul – und dem Comedy-Duo “Dui do on de Sell” in die Ludwigsburger Musikhalle eingeladen. Mit einer geballten Ladung Kabarett, Comedy und schottisch-musikalischen Leckerbissen verwandelten die Künstler die Musikhalle in den Mittelpunkt reinster Lebensfreude.

Am Ende der Abends kamen 8.000€ und 29 neue Mitgliedschaften zusammen.

Oberbürgermeister Werner Spec war es ein persönliches Anliegen Schirmherr der Veranstaltung zu sein und freute sich umso mehr als am Ende des Abends 8.000€ an Spendengelder zusammen kamen. Der gesamte Erlös kommt der Klinik in Tannheim zugute. Die Künstler des Abends haben komplett auf ihre Gagen verzichtet und die Anreise aus der eigenen Tasche bezahlt.

Was passiert mit dem gespendeten Geld?

Die Summe wird komplett in die Reittherapie der Nachsorgeklinik Tannheim (https://www.tannheim.de/therapie/reittherapie/) investiert. Aktuell erweitert der Förderverein das Reit-Therapieangebot, um ADHS-kranken Kindern, die sehr häufig bei betroffenen Geschwisterkindern in den Familien anzutreffen sind, eine besondere Unterstützung zuteil werden zu lassen. Hierfür wird ein spezielles Therapiepony benötigt (ca. 5.000 Euro), Sattel und Pferdedecke (ca. 3.000 Euro) sowie spezielle Fortbildungen (ca. 2.000 Euro) für die Reit- und Hippotherapeuten. Diese Therapieerweiterung wird der Schwerpunkt der Arbeit im Förderverein (https://www.kinderkrebsnachsorge.de/ueber-uns/foerderverein/) für das Jahr 2019 sein.

 

red