Wenn Sexpuppen das Bett erobern

Sexpuppen sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Ein Trend, der aus den USA und Japan gerade massiv nach Europa schwappt. Und dabei handelt es sich um kein billiges Vergnügen. Denn diese lebensechten Puppen aus hautähnlichem Material liegen preislich zwischen 1.000 und 10.000 Euro liegen. Da gibt es schon so manchen guten Gebrauchtwagen.

Doch was macht Sexpuppen so begehrenswert? Das wollte die Erotik-Community JOYclub wissen und hat dazu 5.000 ihrer männlichen Mitglieder befragt. Ergebnis: 57,3 Prozent der deutschen Männer würden gerne mal mit einer Real Doll intim werden. Und was ist beim Kauf entscheidend? Für 48,2 Prozent der Befragten ist ein möglichst lebensechtes Aussehen das wichtigste Kriterium. Dahinter folgt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (43 Prozent). Auf Platz drei folgt mit 28,5 Prozent die einfache Pflege und Reinigung.

Das sind die Gründe für den Kauf: Die Befragten sehen als Hauptmotive Einsamkeit (58,3 Prozent), Selbstbefriedigungsalternative (54 Prozent) und Experimentierfreude (46,3 Prozent). Auch als neuer Impuls für die sexuelle Paarbeziehung wecken die Puppen Begehrlichkeit. So können sich über die Hälfte der Männer einen Dreier mit ihrer Partnerin und einer Real Doll vorstellen.

Mittlerweile werden immer mehr Sexpuppen nach realen Vorbildern gestaltet. Danach gefragt, welche deutsche Prominente sie gern im Real-Doll-Format über die heimische Schwelle tragen würden, hatten die deutschen Männer drei klare Favoritinnen: Mit 12,6 Prozent landet Popstar Lena Meyer-Landrut ganz oben auf der Wunschliste. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Moderatorin Palina Rojinski (8,1 Prozent) und Sängerin Helene Fischer (7,6 Prozent).

Ralf Loweg

So teuer sind Elektroautos wirklich

Elektroautos sind keine Schnäppchen: Trotz aller Bemühungen der Politiker und ständiger Beteuerungen der Industrie können sich die meisten Menschen einen Stromer nicht leisten. Doch woran liegt das? Was macht Elektroautos so teuer?

“Elektroautos kämpfen noch immer mit deutlich höheren Materialkosten als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Die Automobilindustrie wird die Renditeziele von Elektrofahrzeugen nur dann erreichen, wenn Zusammenarbeitsmodelle neu definiert und Prozesse bereichs- beziehungsweise unternehmensübergreifend ausgerichtet werden”, sagt Mobilitätsexperte Marcus M. Weber von A.T. Kearney.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung belegt das ganze Dilemma: Die bis zu 60 Prozent höheren Materialeinzelkosten, die vor allem durch die Batterie beziehungsweise den Antrieb bedingt sind, müssen an anderen Stellen eingespart werden, wie der Kühlleistung der Batterien oder dem Korrosionsschutz des Fahrzeugs. Abstriche bei der Spezifikation und Qualität einzelner Fahrzeugkomponenten zu machen, fällt vielen Herstellern jedoch schwer – vor allem das Premium-Segment sieht sich hier im Konflikt mit seinem eigenen Selbstverständnis.

Das größte Potenzial zur Kosteneinsparung liegt in der Optimierung der Gesamtfahrzeug-Eigenschaften, wie zum Beispiel der Aerodynamik des Fahrzeuges. “Verbessert sich die Aerodynamik durch die Absenkung der Fahrzeughöhe, kann der Batterieenergieinhalt bei gleichbleibender Reichweite reduziert werden. Eine Kilowattstunde spart dann bis zu 80 Euro Materialkosten”, so Weber.

Neben den Material-Einzelkosten müssen auch die Lieferantenbeziehungen und -netzwerke neu durchdacht werden. Vor allem strategische Partnerschaften werden hierbei immer wichtiger, um fehlendes Know-how bei den Autobauern auszugleichen und mögliche Risiken dauerhaft zu minimieren. Experte Weber ist sich sicher: “Im Zeitalter der Elektromobilität werden nur Autobauer und Zulieferer erfolgreich sein, die auf ein integratives und effizientes Kostenmanagement setzen.”

Ralf Loweg

Tourismus-Branche legt zu

Den September 2019 haben viele Menschen zu einem Urlaub genutzt. Und das hat sich positiv auf die Tourismus-Branche ausgewirkt.

So gab es im September 2019 in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland rund 47,8 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber September 2018.

Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland sank um 1,7 Prozent auf 8,1 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent auf 39,7 Millionen zu.

Im Zeitraum Januar bis September 2019 stieg die Zahl der Gäste-Übernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um immerhin 3,4 Prozent auf 386,5 Millionen. Davon entfielen 69,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+2,1 Prozent) und 317 Millionen auf inländische Gäste (+3,7 Prozent).

Ralf Loweg

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Frontalzusammenstoß bei Pleidelsheim: Ein Schwerstverletzter

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der L 1125 zwischen Murr und Pleidelsheim wurden am Freitagmittag zwei Personen verletzt. Die 23-jährige Fahrerin eines Fiat Panda war gegen 13.00 Uhr auf der regennassen Landesstraße in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Kurz vor der Autobahnanschlussstelle Pleidelsheim kam die Fiat-Lenkerin aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von Fahrbahn ab und streifte dort vermutlich die Leitplanke. Das Fahrzeug wurde anschließend nach links abgewiesen und stieß frontal mit einem entgegenkommenden VW Polo eines 58-jährigen Mannes zusammen. Durch den Aufprall erlitt die 23-Jährige leichte und der 58-Jährige schwerste Verletzungen. Der 58-Jährige wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Pleidelsheim, die mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften vor Ort war, befreit werden. Der Schwerstverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Fiat kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Landesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 15.30 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.

Klima betrifft alle: Ludwigsburg startet Kampagne

Mit dem Motto „Wir Energiewender“ startet Ludwigsburg eine mehrjährige Kampagne zur energetischen Sanierung von Wohnungen und Gebäuden

Die Stadt Ludwigsburg will bis zum Jahr 2050 CO2-neutral sein. Die privaten Haushalte verbrauchen einen großen Teil der Energie in Ludwigsburg, deshalb sind sie besonders wichtig für Einsparungen auf dem Weg zum großen Klimaziel.

„Wir Energiewender“ heißen die kleinen Maskottchen und gleich die ganze Kampagne zum Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Unter diesem Motto startet die Stadt Ludwigsburg jetzt eine mehrjährige Reihe von Infoveranstaltungen, Aktionen und beständigen Beratungsangeboten in mehreren Stadtquartieren. Der Untertitel der Kampagne ist: „Ludwigsburg macht. Modernisieren einfach.“ Und genau darum geht es, denn bestehende Gebäude können durch die Dämmung der Fassade, die Heizungserneuerung und den Austausch der Fenster noch viel Energie einsparen.

Aus diesem Grund hat Ludwigsburg integrierte Quartierskonzepte erstellen lassen. Dabei wird analysiert, wo Energieeinsparungen machbar sind und welche Möglichkeiten es für eine regenerative Energieversorgung gibt. Besonders im Stadionquartier, in Eglosheim-West und in der Südlichen Weststadt gibt es demnach viel Potenzial, CO2 zu sparen. Deshalb wurden in den Quartierskonzepten die Möglichkeiten dazu genauer ausgearbeitet.

Die notwendigen Maßnahmen werden mithilfe eines Sanierungsmanagements umgesetzt. Das Sanierungsmanagement setzt sich in Ludwigsburg aus verschiedenen Beteiligten zusammen: der Stadt Ludwigsburg und den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH als Kooperationspartner, der Ludwigsburger Energieagentur, dem Stuttgarter Institut Weeber+Partner und der Energielenker Beratungs GmbH als externen Dienstleistern. Federführend ist dabei die Stabsstelle Klima, Energie und Europa von Bürgermeisterin Gabriele Nießen.

Die integrierten Quartierskonzepte und Sanierungsmanagements werden vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat sowie von der KfW über das Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ gefördert. Die Sanierungsmanagements kümmern sich seit Mai 2019 für drei bis fünf Jahre darum, die erarbeiteten Handlungsempfehlungen aus den Quartierskonzepten umzusetzen. Schwerpunkt ist die Verbesserung der energetischen Gebäudestandards. Dazu gehören auch Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. Im Neubau wird bereits in der Planung der Grundstein dafür gelegt, dass möglichst wenig Energie benötigt wird.

Neben der energetischen Sanierung möchte die Stadt Ludwigsburg auch die Chance nutzen, die betroffenen Quartiere städtebaulich attraktiver zu gestalten, damit sie als Wohnstandorte für Jung und Alt lebenswert bleiben.

Bürgermeisterin Nießen kehrt Ludwigsburg den Rücken

Die Ludwigsburger Bürgermeisterin Gabriele Nießen wird neue Baustaatsrätin Bremens. Sie wechselt zum 1. Februar 2020 in das Ressort von Dr. Maike Schaefer, Bürgermeisterin sowie Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungswesen. Die 55-jährige Diplom-Ingenieurin für Raum- und Umweltplanung arbeitet seit neun Monaten als Bürgermeisterin sowie Dezernentin für Stadtentwicklung, Hochbau und Liegenschaften in Ludwigsburg. Vor ihrer Tätigkeit in Ludwigsburg war die gebürtige Düsseldorferin fast acht Jahre lang Stadtbaurätin der Stadt Oldenburg.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge”, sagt Gabriele Nießen. „Die Projekte in Ludwigsburg haben mich von Anfang an begeistert, da sie von hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität und einem nachhaltigen Anspruch getragen sind.“ Sie sei auch von allen in der Stadtverwaltung mit offenen Armen aufgenommen und größtmöglich unterstützt worden. „Uns ist es als Dezernat gelungen zu einer Einheit zusammenzuwachsen, grundsätzliche Themen zu diskutieren, in wichtigen Fragestellungen Durchbrüche zu erzielen und alte Zöpfe abzuschneiden.“ Auch die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat wird sie in bester Erinnerung behalten. Diese sei stets konstruktiv und von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen.

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht bedauert den Abschied der Dezernentin außerordentlich. „Innerhalb kürzester Zeit habe ich Frau Nießen fachlich und menschlich äußerst schätzen gelernt. Daher lassen ich sie sehr ungern ziehen“, würdigt der OB deren Leistung in Ludwigsburg. „Aber die Anfrage der Bremer Senatorin ist eine große Karrierechance, zu der man Frau Nießen nur beglückwünschen kann.“

Zu den wesentlichen Ergebnissen der Arbeit von Gabriele Nießen gehört unter anderem der Aufbau eines Klimabündnisses als Antwort auf einem Antrag zu einem Klimanotstand, die Auslobung eines Wettbewerbs im Rahmen von ZIEL, der zentralen Innenstadtentwicklung sowie der in der Vorbereitung befindliche Erwerb des ehemaligen Nestlé-Areals als zentrale Revitalisierungsfläche direkt am Bahnhof. Auch der Beschluss zum Bau der Oststadtsporthalle und der Fuchshof-Grundschule sowie der Einsatz und die erneute Beantragung von Städtebaufördermitteln für die zahlreichen Fördergebiete in der Innenstadt und in den Stadtteilen fallen in ihre Amtszeit.

„Die Anfrage von Senatorin Dr. Schaefer, mich als Staatsrätin zu ernennen, ehrt mich sehr und gibt mir die Chance, mich mit meiner langjährigen Erfahrung und Kompetenz einzubringen und die Senatorin in ihren Zielen für die Freie Hansestadt  Bremen zu unterstützen“, so Nießen. Gabriele Nießen hat in Oldenburg ein Dezernat mit 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt, in Ludwigsburg sind es derzeit 270. Vor ihrer Verwaltungstätigkeit arbeitete sie 15 Jahre für das national und international renommierte Architekturbüro AS&P – Albert Speer & Partner.

Polizeimeldungen aus dem Kreis

Asperg: Kompletträder gestohlen

In der Südliche Alleenstraße in Asperg hatten sich bislang unbekannte Täter am Mittwoch zwischen 05.10 und 15.10 Uhr auf noch ungeklärte Art und Weise Zutritt zu einer Tiefgarage verschafft. Dort entwendeten sie vier Kompletträder, die auf einem Stellplatz gelagert waren. Der Wert der Sommerreifen, die auf Audi-Felgen aufgezogen sind, dürfte sich auf einen vierstelligen Betrag belaufen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 62033.

Remseck am Neckar-Aldingen: Fußgängerin durch Unfall verletzt

Am Mittwoch gegen 17.35 Uhr ereignete sich in Remseck am Neckar-Aldingen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin und ein Radfahrer involviert waren. Die 55 Jahre alte Fußgängerin wollte kurz vor der Einmündung zur Kornwestheimer Straße die Fahrbahn der Neckarstraße überqueren. Als sie hinter einem geparkten Transporter auf die Straße lief, achtete sie mutmaßlich nicht auf einen 24-Jährigen, der mit einem Pedelec auf der Neckarstraße in Richtung der Cannstatter Straße unterwegs war. Die Fußgängerin wurde von dem Radfahrer erfasst und beide stürzten in der Folge auf den Asphalt. Der 24-Jährige blieb mutmaßlich unverletzt. Die 55-jährige Frau musste allerdings mit Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ludwigsburg-West: Pkw besprüht

Ein bislang unbekannter Sprayer hatte es am Mittwoch zwischen 17.15 und 20.45 Uhr auf einen nicht zugelassenen Seat abgesehen, der in der Friedenstraße in Ludwigsburg-West im Hof einer Autowerkstatt abgestellt war. Mit schwarzer Farbe wurde der Wagen besprüht und zwei Hakenkreuze sowie diverse Symbole hinterlassen. Der Sachschaden beträgt etwa 600 Euro. Die Abteilung Staatsschutz bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter Tel. 07031 13-00 zu melden.

Ludwigsburg-Ost: 31-Jähriger in Gewahrsam genommen

Mit einem aggressiven Zeitgenossen hatten es am Mittwochnachmittag Passanten und Kinder in der Danziger Straße in Ludwigsburg-Ost zu tun. Der offensichtlich angetrunkene 31-Jährige hielt sich gegen 15.15 Uhr auf dem Vorplatz eines Supermarkts auf und hat lautstark Passanten angepöbelt sowie Kinder auf einem Spielplatz belästigt. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Hinzugezogene Polizeibeamte erteilten dem Querulanten einen Platzverweis. Nachdem der Betrunkene nach mehrmaliger Aufforderung dem Platzverweis nicht nachgekommen ist, die Einsatzkräfte fortwährend beleidigte und obendrein versuchte sie zu bespucken, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen widersetzte sich der Mann. Schlussendlich mussten die Beamten ihn zu Boden bringen und Handschließen anlegen. Vor dem bevorstehenden Transport zum Polizeirevier Ludwigsburg wurde dem Mann eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 31-Jährige und trat mit Füßen um sich. Daraufhin musste ihm eine Klettfußfessel angelegt werden. Anschließend wurde er zum Polizeirevier gebracht. Auch dort verhielt er sich weiterhin renitent und beleidigte die Beamten. Letztendlich blieb er bis zum Folgetag in einer Gewahrsamseinrichtung. Der 31-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

Ditzingen: Unfallflucht in Tiefgarage

Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die am Mittwoch zwischen 09.30 Uhr und 19.45 Uhr in einer öffentlichen Tiefgarage in der Straße “Am Laien” in Ditzingen verübt wurde. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker stieß vermutlich beim Rückwärtsrangieren gegen die Front eines geparkten Audi. Am Verursacherfahrzeug dürfte eine Anhängerkupplung angebracht gewesen sein. Am Audi ließen sich hierfür typische Beschädigungen feststellen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro beziffert. Der Unbekannte machte sich im Anschluss an den Unfall aus dem Staub.

Vaihingen an der Enz: Unfall zwischen Aurich und Enzweihingen

Eine schwer verletzte Autofahrerin und ein Sachschaden in Höhe etwa 17.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwoch gegen 14.40 Uhr auf der Kreisstraße 1649 zwischen Vaihingen an der Enz – Aurich und -Enzweihingen ereignete. Eine 62 Jahre alte VW-Lenkerin, die in Richtung Enzweihingen fuhr, kam im Bereich einer abschüssig verlaufenden, unübersichtlichen Rechtskurve vermutlich aus Unachtsamkeit nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge prallte der PKW gegen eine Begrenzungsmauer, kam dann wieder nach rechts auf die Straße und überschlug sich. Der 62-Jährige musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der VW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die K 1649 war bis gegen 16.20 Uhr gesperrt.

Sachsenheim: LKW fährt sich fest – Bergearbeiten dauerten bis in die Abendstunden

Die Landesstraße 1141 war von Mittwochnachmittag bis in die Abendstunden zwischen der Abzweigung in Richtung Oberriexingen und der Abzweigung in Richtung Untermberg bzw. Unterriexingen voll gesperrt. Der Grund hierfür war ein LKW, sich festgefahren hatte und umzukippen drohte. Der 48 Jahre alte LKW-Fahrer, der in Richtung Unterriexingen unterwegs war, kam gegen 13.15 Uhr auf dieser Strecke in der dortigen Linkskurve aus noch unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Grünstreifen stecken. Um das Fahrzeug, das zusätzlich drohte umzukippen, bergen zu können, wurde ein Kran benötigt. Die Bergemaßnahmen dauerten schließlich bis gegen 22.00 Uhr an. Aufgrund der Vollsperrung entstanden erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Walheim: Verkehrsunfall durch Sonnenblendung

Eine Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 08.30 Uhr auf der B 27 zwischen Kirchheim am Neckar und Wahlheim ereignete. Ein 45 Jahre alter Opel-Lenker war in Richtung Wahlheim unterwegs, als er mutmaßlich von der Sonne geblendet wurde. Dies führte dazu, dass er mit seinem Wagen auf eine vorausfahrende 55-jährige Motorrollerfahrerin auffuhr. Die Rollerfahrerin erlitt hierbei leichte Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Opel war in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Korntal-Münchingen: Fahrzeugteil entwendet

Bislang unbekannte Täter hatten es zwischen Mittwoch 16.50 Uhr und Donnerstag 07.15 Uhr auf einen MAN-Lkw in der Lingwiesenstraße in Münchingen abgesehen. An dem Lkw, der am Fahrbahnrand geparkt war, entwendeten die Unbekannten eine Aggregathaube mit Schalter des Steuerungselements der Lkw-Rampe. Anschließend suchten die Diebe mit ihrer Beute im dreistelligen Wert das Weite. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711 839902-0, in Verbindung zu setzen.

Gratiskonten haben bald ausgespielt

Deutsche Banken denken darüber nach, kostenlose Girokonten abzuschaffen und neue Gebühren einzuführen. Der Grund: 76 Prozent der Institute gehen davon aus, dass Gratiskonten vor allem wegen der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) ihre Ankerfunktion verlieren.

Weil die Kunden ihren Kontozugang für die Dienste anderer Anbieter freigeben könnten, spiele es kaum noch eine Rolle, wer das Konto führt. Deshalb sinken die Hemmungen bei den Instituten, angesichts der angespannten Ertragslage höhere Preise durchzusetzen und auch für bislang kostenfreie Angebote Gebühren zu verlangen. Das jedenfalls geht aus dem “Branchenkompass Banking 2019” von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut hervor. 101 Führungskräfte aus der Bankbranche wurden befragt.

Ralf Loweg

Unbekannte fahren gestohlenen Pkw in den Neckar

Für einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften hat am Donnerstagmorgen die Entdeckung einer Spaziergängerin am Neckarufer in Kirchheim gesorgt. Im Bereich der Neckarschleife sah sie gegen 08:20 Uhr in der Verlängerung der Kanalstraße vom dortigen Radweg aus das Heck eines Autos aus dem Wasser ragen und setzte sofort einen Notruf ab. Die Feuerwehren aus Kirchheim, Gemmrigheim, Walheim und Besigheim waren kurz darauf mit 36 Einsatzkräften vor Ort und mit vier Booten auf dem Wasser. Taucher der DLRG überprüften das Auto im Wasser und fanden keine Personen darin. Der Hyundai Santa Fe wurde anschließend von einem Kranfahrzeug aus dem Wasser gehoben. Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen ergaben, wurde der beigefarbene Hyundai in der Nacht zum Donnerstag in der Ditzenbacher Straße in Ludwigsburg-Hoheneck entwendet. Das am Fahrzeug angebrachte Ludwigsburger Kennzeichen haben die Täter am Mittwochnachmittag oder in der Nacht zum Donnerstag im Friedrich-Schelling-Weg in Besigheim von einem schwarzen KIA abgeschraubt und gestohlen. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353 oder beim Polizeiposten Besigheim, 07143/405080, zu melden.

EZB plant eigene Krypto-Währung

Die Europäische Zentralbank (EZB) will Facebooks Libra eine eigene Digitalwährung entgegensetzen. Ein entsprechendes Papier wird aktuell in Brüssel unter den EU-Finanzministern beraten. Die Befürchtung liegt nahe, dass Libra das Finanzsystem auf den Kopf stellen wolle, heißt es. Der bislang unregulierte Kryptowährungsmarkt soll stärker in Blick der großen Geldinstitute rücken, um eine stabile Antwort auf das digitale Geld zu finden, berichtet das Manager-Magazin.

Ralf Loweg