Abzocke: Wenn die Nummer 110 auf dem Display erscheint

Plötzlich steht “110” auf der Anruferliste im Display. Die Polizei? Doch jetzt ist Vorsicht geboten. Denn es könnten Betrüger am Werk sein. Die Betrugsvariante heißt Call-ID-Spoofing. Opfer sind dabei nicht nur die Angerufenen, sondern auch gänzlich unbeteiligte Telefonkunden oder auch die Polizei.

Deren Telefonnummern – auch der Notruf 110 – erscheinen in letzter Zeit nämlich immer öfter auf den Telefon-Displays von angerufenen Privatpersonen. Experten des Versicherungsunternehmens ARAG warnen daher vor der bekannten Betrugsmasche.

Spoofing ist ein englischer Begriff und bedeutet etwa Manipulation oder Verschleierung. Beim sogenannten Call-ID-Spoofing handelt es sich um eine bekannte Form der Telefonabzocke. Dabei lassen Unbekannte eine falsche Nummer auf dem Display des Angerufenen erscheinen. Oft bedienen sich die Betrüger der Nummern seriöser Organisationen und täuschen damit eine organisatorische Nähe zu offiziellen Stellen vor.

Opfer waren auch schon das Amts- und Landgericht Bonn, die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die Staatsanwaltschaft Stuttgart, die Bundesagentur für Finanzdienstleistungen (BaFin) und die Polizei. Die Telefonabzocker bleiben auf diese Weise unbekannt.

Seit kurzem sind vermehrt betrügerische Anrufe mit Polizeidienstnummern verzeichnet worden. Oft wurde auf dem Display die bekannteste Nummer der Polizei – der Notruf 110 – angezeigt. Offensichtlich sollen die Angerufenen so zusätzlich von der Dringlichkeit des Anrufes überzeugt werden. Die Ordnungshüter haben in diesem Zusammenhang jedoch klargestellt: Bei einem Anruf der echten Polizei ist nie die Notruf-Nummer im Display zu sehen!

Was steckt dahinter? Der Hintergrund für die Betrugsmasche ist der Polizei ganz klar. Die kriminellen Anrufer wollen auf diese Weise an die Kontodaten der Angerufenen kommen. Unbekannte haben so zum Beispiel mehrere Privatpersonen angerufen und in Telefongesprächen Gewinnspiele verkauft oder die Rückzahlung angeblicher Internet-Spielschulden gefordert. Die bekannte Telefonnummer im Display lässt den Anruf seriös erscheinen. In den neueren Fällen mit Anrufern, die vorgeben, Polizisten zu sein, ist es nun ganz ähnlich.

Stellt sich die Frage, wie so ein Klau der Call-ID, also der Telefonnummer, überhaupt technisch möglich ist. ARAG Experten erläutern, dass es auch legale Formen von Call-ID-Spoofing gibt. Ein Beispiel ist ein Sekretariatsservice, der mit entsprechenden Anrufen beauftragt wird. Dazu muss allerdings ein Nutzungsrecht über die jeweilige Nummer vorliegen. Liegt dieses nicht vor und wird somit unberechtigt von diesem Verfahren Gebrauch gemacht, liegt ein Verstoß gegen Paragraf 66k des Telekommunikationsgesetzes vor. Diese Verstöße will die Bundesnetzagentur nun verstärkt mit Bußgeldern ahnden. cid/wal

Stadt Ludwigsburg lädt Bürger ein neues Schnellbus-System kennenzulernen

Zur zeitnahen Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs plant die Stadt Ludwigsburg ein BRT-System („Bus Rapid Transit“, englisch für Schnellbus-System). Geplant ist eine elf Kilometer lange BRT-Trasse von Remseck-Neckargröningen über den Ludwigsburger Bahnhof bis in die Weststadt. Diese Ost-West-Verbindung folgt der verkehrsstärksten Achse in Ludwigsburg: Im Osten der Stadt überwiegen die Wohngebiete, im Westen die Arbeitsplätze.

Die Planungen für das BRT-System gehen nun in die nächste, vertiefte Phase. Deshalb möchte die Stadt interessierte Bürgerinnen und Bürger bei Spaziergängen entlang der geplanten Trasse einladen, mit Vertretern der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Diese Form der Beteiligung bietet die Möglichkeit, Fragen und Anregungen direkt vor Ort zu diskutieren. Bürgermeister Michael Ilk wird beide Bürgerspaziergänge begleiten.

Die genauen Termine und Stationen:

Bürgerspaziergang Mitte/Ost am Freitag, 5. April, um 16 Uhr. Treffpunkt ist auf dem Arsenalplatz, Arsenalstraße – Ecke Wilhelmstraße. Endpunkt ist gegen 18 Uhr am Berliner Platz.

Bürgerspaziergang Ost/Oßweil am Freitag, 12. April, um 16 Uhr. Treffpunkt ist beim Hockey-Club Ludwigsburg in der Fuchshofstraße 66. Endpunkt ist gegen 18 Uhr am Ortsausgang Oßweil.

Weitere Termine für Spaziergänge entlang des restlichen Teils der Trasse, zum Beispiel in der Weststadt, werden folgen.

Ludwigsburg24 trifft „Seine Königliche Hoheit“ Eberhard Herzog von Württemberg

Wer sind die Entscheider im Kreis Ludwigsburg? Inspiriert vom Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat Ludwigsburg24 die Macher gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, der früher ein beliebtes Gesellschaftsspiel war und den der Schriftsteller Marcel Proust in seinem Leben gleich zweimal ausfüllte. Mit unserem Fragebogen wollen wir die Menschen persönlich vorstellen, die täglich die Entscheidungen in der Region maßgeblich beeinflussen und treffen. Seine Königliche Hoheit Eberhard Herzog von Württemberg, hat sich Zeit für unsere Fragen genommen.

Der Ludwigsburg24-Fragebogen frei nach Proust:

Ihr Lieblingsort im Kreis Ludwigsburg? 

Mein Wohnort in Murr

 

Ludwigsburg bedeutet für mich…

Tradition und gleichzeitig Moderne

 

Was vermissen Sie im Kreis Ludwigsburg? 

Derzeit nichts

 

Was ist für Sie das größte Unglück? 

Nicht mehr lachen zu können.

 

Sind Sie gläubig? 

Ja

 

Wie leben Sie Ihren Glauben? 

Jeden Tag versuche ich für die großen und kleinen Geschenke des Lebens zu Danken.

 

Was macht Sie nervös? 

Meine eigene Ungeduld.

 

Worauf können Sie verzichten? 

Auf Neid und Gier kann ich verzichten.

 

Was macht Sie glücklich? 

Das Leben und den Augenblick zu genießen wie es ist.

 

Ihr Lieblingswort? 

Gut

 

Mit welcher (lebenden) Person würden Sie gerne einmal Mittag essen? 

Mit seiner Heiligkeit dem Dalai Lama

 

Und warum? 

Ich schätze seine Philosophie und seinen Willen Frieden zu schaffen. Gerne würde ich ein sehr sehr langes Mittagessen mit ihm verbringen.

 

Welchen Lebenstraum haben Sie aufgegeben? 

Keinen, denn sie geben meinem Leben Inhalt.

 

Wann haben Sie sich zuletzt selbst gegoogelt? 

Jetzt wo sie Fragen, gerade eben, davor vor ein paar Monaten.

 

Wofür haben Sie sich zuletzt entschuldigt? 

Für Worte an einen Freund die ihn verletzt haben.

 

Was beunruhigt Sie am meisten an sich? 

Nicht immer entschlossen genug zu sein.

 

Was ist Ihr wertvollster Besitz? 

Mein Humor

 

Was sind Ihre Lieblingsnamen? 

Mein Name: Eberhard, ich denke jeder bekommt von den Eltern den Namen der zu ihm passt und wenn der Name zu mir passt ist es mein Lieblingsname.

 

Was ist Ihr Lebensmotto? 

Lebe das Leben in dem ich jeden Tag mein Bestes gebe.

 

Wie trinken Sie Ihren Kaffee? 

Aus der Moccatasse.

 

Ihr Lieblingsbuch? 

Der Kardinal im Kreml von Tom Clancy

 

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte? 

Jesus von Nazareth

 

Ihre LieblingsmalerIn? 

Meine Mutter ist meine Lieblings Malerin und Künstlerin.

 

Ihre LieblingsschauspielerIn? 

Schauspieler: Harrison Ford

Schauspielerin: Julia Roberts

 

Ihre LieblingskomponistInnen? 

Mozart; klassische Musik beruhigt mich in allen Lebenslagen.

 

Ihre Lieblingsfarbe? 

Blau

 

Ihre Lieblingsblume? 

Rose

 

Ihr Lieblingsvogel? 

Adler

 

Ihre LieblingsschriftstellerInnen? 

Tim Clany

 

Ihre Helden in der Wirklichkeit? 

Jeder der sein Leben meistert und etwas Gutes für die Allgemeinheit tut.

 

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten? 

Den Respekt gegenüber ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt.

 

Was ist Ihr Traum vom Glück? 

Morgen noch glücklicher zu sein wie heute.

 

Welchen Sport betreiben Sie? 

Joggen, Golfen und Gymnastik

 

Welches Auto möchten Sie gerne fahren? 

Ein fliegendes Auto.

 

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, was ist es bei Ihnen? 

Kann ich zustimmen. Ich esse und trinke gerne mit Familie und Freunden zusammen.

 

Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel? 

Ein Taschenmesser als praktisches Utensil, der Rest ergibt sich auf der einsamen Insel

 

Wie geht es Ihnen?

Gut, ich freue mich auf das was kommt.

 

Zur Person: SKH Herzog Eberhard von Württemberg, geboren am 20. Juni 1963, ist der zweitälteste Sohn von Carl Herzog von Württemberg und Prinzessin Diane von Orléans. Er lebt in Murr (Landkreis Ludwigsburg) und hat einen Sohn. Er engagiert er sich als Schirmherr vieler Veranstaltungen und Projekte im sozialen- und karitativen Bereich. Außerdem ist er glühender Anhänger vom VfB Stuttgart.  

Polizei gehen bei Drogenkontrolle Fische ins Netz

Überrascht reagierten am Freitagmorgen 57 Reisende aus Amsterdam, die in einem Reisebus in Richtung München saßen, als mehrere Beamte der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg den Reisebus gegen 06:00 Uhr auf der A 8 in Höhe Flughafen Echterdingen stoppten und kontrollierten. Sieben Insassen hatten illegale Betäubungsmittelsubstanzen in Form von Hashbrownies, Space Cakes, Joints und Pilzen im Gepäck. Fünf vermeintliche Besitzer wurden ermittelt und müssen mit einer Strafanzeige rechnen. Im Zusammenhang mit zwei aufgefundenen Taschen, in denen sich weitere Betäubungsmittel fanden, laufen die Ermittlungen zu den Besitzern noch. Den Autobahnpolizisten ging zudem ein mutmaßlicher Dieb ins Netz, der einen gestohlenen Geldbeutel und Wertsachen bei sich hatte. Drei Insassen verzögerten die gesamte Kontrolle durch Provokationen und Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten, da sie offensichtlich nicht mit der Polizeiaktion einverstanden waren, auch gegen diese Betroffenen werden Strafanzeigen gefertigt

61-jähriger Fahrradfahrer wird schwer verletzt

Marbach am Neckar:

Schwere Verletzungen erlitt ein 61 Jahre alter Fahrradfahrer, der am Freitag gegen 07.50 Uhr in der Poppenweiler Straße in Marbach am Neckar in einen Unfall verwickelt wurde. Eine 59-jährige VW-Fahrerin fuhr hinter dem Radler in den Kreisverkehr in der Poppenweiler Straße ein und wurde im weiteren Verlauf vermutlich durch die tiefstehende Sonne geblendet, so dass sie den Radfahrer wohl übersah. In der Folge touchierte sie den 61-Jährigen, der stürzte. Der Mann musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

 

Telefonbetrüger sind wieder im Landkreis aktiv – Polizei rät zur Vorsicht

Seit einigen Tagen registriert die Polizei in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg wieder verstärkte Aktivitäten von Betrügern am Telefon. Ob es nun angebliche Familienangehörige sind, die für einen Immobilienkauf oder für eine andere “einmalig günstige Gelegenheit” ganz schnell viel Geld brauchen und einen Bekannten zur Abholung vorbeischicken wollen oder ob es der angebliche Polizeibeamte ist, der von der Festnahme einer Einbrecherbande berichtet und der Bargeld und Wertgegenstände des Angerufenen in Sicherheit bringen möchte: Beide haben es nur auf eines abgesehen: Arglose Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dasselbe Ziel verfolgt der angebliche Microsoft-Mitarbeiter, der unter dem Hinweis, der Computer wäre infiziert, per Fernzugriff Zugang auf den Rechner verlangt, dadurch Daten ausspioniert oder kostspielige Servicerechnungen stellt. Oder gar der unverhoffte Anruf mit der freudigen über einen Lotteriegewinn, dessen Auszahlung zwar nie zustande kommt, aber mit enormen Vorausgebühren verbunden ist.

So unterschiedlich die Vorgehensweisen der Täter auch sind. In allen Fällen gilt: Leisten Sie keine Zahlungen!

– Die echte Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld oder Wertgegenstände in Verwahrung zu geben

– Angebliche Windows- oder Antivirenexperten rufen nicht im Auftrag von Microsoft bei ihnen an. Gewähren sie keinesfalls Zugriff auf Ihren Rechner, sondern trennen Sie die Netzverbindung.

– Beim Anruf eines angeblichen Familienangehörigen: Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Familienangehörigen und informieren sie im Verdachtsfall die Polizei.

– Beim angeblichen Gewinn: Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben – erst recht nicht, wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist. Und überlegen Sie auch, ob Sie überhaupt an einem solchen Gewinnspiel teilgenommen haben.


				

Polizeieinsatz auf dem Marktplatz

Freiberg am Neckar: Polizeieinsatz auf dem Marktplatz

Ein 37 Jahre alter Mann, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel und Alkohol stand, sorgte am Donnerstag gegen 18.40 Uhr für einen Polizeieinsatz auf dem Marktplatz in Freiberg am Neckar. Der Mann, der mit einem Fahrrad unterwegs war, fiel zunächst einem 20-Jährigen auf. Dieser sprach den Radfahrer an. Der 37-Jährige bedrohte sein Gegenüber hierauf und zeigte ihm ein Messer, dass er mit sich führte. Dieser Situation ließ einen 22 Jahre alten Mann aufmerksam werden, der dem 20-Jährigen zur Hilfe kam. Anschließend wurde die Polizei alarmiert. Drei Streifenwagenbesatzungen, darunter auch die Beamte der Polizeihundestaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, rückten aus. Sie trafen auf den 37-Jährigen, der weiterhin auf dem Marktplatz umher fuhr. Einer der Polizeibeamten zog den Mann, der das Messer in seiner Hosentasche hatte, vom Fahrrad und verletzte sich leicht. Anschließend ließ sich der 37-Jährige widerstandlos festnehmen. Da er einen verwirrten Eindruck machte, wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Steinheim an der Murr: gefährliches Überholmanöver – Zeugen gesucht

Das Polizeirevier Marbach am Neckar ermittelt derzeit gegen einen 26 Jahre alten VW-Lenker, der am Donnerstag gegen 21.40 auf der Kreisstraße 1610 zwischen Steinheim an der Murr und Höpfigheim in ein gefährliches Überholmanöver verwickelt war. Im Bereich einer Kuppe setzte der 26-Jährige zum Überholen einer vorausfahrenden Verkehrsteilnehmerin an. Ein entgegenkommender bislang noch unbekannter Fahrzeuglenker musste hierauf eine Vollbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß mit dem VW zu vermeiden. Die überholte Verkehrsteilnehmerin nahm in Anschluss die Verfolgung des VW-Fahrers auf, stellte ihn zur Rede und alarmierte auch die Polizei. Diese bittet nun den Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs sich unter Tel. 07144/900-0, zu melden. Etwa eineinhalb Stunden danach war der 26-Jährige in der Bahnhofstraße in Marbach am Neckar in einen Unfall verwickelt. Beim Einparken touchierte er einen Begrenzungspfosten, worauf er sein Fahrzeug kurzerhand umparkte und sich davon machte. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und meldete ihre Beobachtungen der Polizei, sodass sich der 26-Jährige nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und wegen Unfallflucht verantworten muss.

Unbekannter randaliert auf Kundenparkplatz

Markgröningen: Randalierender auf Kundenparkplatz

Ein bislang unbekannter Täter hat am Donnerstagabend gegen 20:15 Uhr einen Lebensmittelmarkt in der Bahnhofstraße betreten und dort offensichtlich grundlos herumgeschrien. Nachdem er von Mitarbeitern des Marktes verwiesen worden war, trat er auf dem Kundenparkplatz gegen einen dort abgestellten BMW und richtete dabei etwa 1.000 Euro Sachschaden an. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten und 190 cm großen, schlanken Mann gehandelt haben, der kurze Haare hatte und Handwerkerkleidung trug. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Markgröningen, Tel. 07145/93270, entgegen.

Ditzingen: Radfahrer leicht verletzt

Leichte Verletzungen hat sich ein 55-jähriger Radfahrer am Donnerstagabend gegen 18:25 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Bergstraße/Steinhaldenstraße in Hirschlanden zugezogen. Ein 32-jähriger Autofahrer achtete nicht auf den bevorrechtigten Radfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 55-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro.

Junger Mann will Toilette in der Wilhelm-Galerie nicht verlassen

Ludwigsburg: 24-Jähriger wird von der Polizei aus der öffentlichen Toilette in der Wilhelm Galerie herausgezogen 

Da ein 24-jähriger Mann am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, die Herrentoilette in der Wilhelm Galerie in der Ludwigsburger Innenstadt nicht verlassen wollte, musste die Polizei anrücken. Zunächst hatten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes versucht den 24-Jährigen, der sich auf der Kundentoilette eingeschlossen hatte, zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen. Doch die Aufforderungen ignorierte der Mann, der vermutlich alkoholisiert war. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten verbal ebenfalls nicht zu ihm durchdringen, so dass ein Polizist schließlich die verschlossene Toilettentür öffnen musste. Die Beamten mussten ihn aus der Toilette herausschieben, worauf der 24-Jährige, der freiwillig nicht gehen wollte, höchst aggressiv reagierte. Die Polizisten brachten ihn aufgrund dessen zu Boden und er wurde zum Polizeirevier Ludwigsburg transportiert, wo er bis am Freitagmorgen in der Gewahrsamseinrichtung bleiben musste.

red

Smart wird ab 2022 in China gebaut

Smart wird deutsch-chinesisch und rein elektrisch

Smart wird elektrisch – und zwar mit chinesischer Hilfe. Daimler und der Geely-Konzern haben ein Joint Venture bekanntgegeben, mit dessen Hilfe Smart als Hersteller reiner Elektroautos global weiterentwickelt werden soll.

Das 50:50 Joint Venture zwischen Daimler und der chinesischen Volvo-Mutter Geely wird seinen Sitz in China haben, bei Design (Mercedes) und technischer Entwicklung (Geely) werden beide Hersteller eng zusammenarbeiten. Vom Band laufen werden die neuen vollelektrischen Smart-Modelle ab 2022 in China. Es ist auch eine Ausweitung auf das wachstumsstarke Kleinwagen-Segment (B-Segment) geplant.

Im Smart-Werk Hambach (Frankreich) werde künftig ein kompaktes Elektrofahrzeug von Mercedes-Benz produziert, die Arbeitsplätze an diesem Standort würden mit weiteren Investitionen gesichert, sagte Daimler-CEO Dieter Zetsche. Bis 2022 laufe dort und im Werk am Standort Novo Mesto in Slowenien die Produktion wie bisher weiter. mid/Mst