
Bei der Landtagswahl 2026 hat die CDU im Landkreis Ludwigsburg alle drei Direktmandate gewonnen. Lukas Tietze, Konrad Epple und Tobias Vogt setzten sich in den Wahlkreisen Ludwigsburg, Vaihingen und Bietigheim-Bissingen durch. Bei den Zweitstimmen lagen in zwei Wahlkreisen jedoch die Grünen vorn oder nahezu gleichauf.
Von der Redaktion
Ludwigsburg. Die CDU hat bei der Landtagswahl im Landkreis Ludwigsburg alle drei Direktmandate gewonnen. Nach dem vorläufigen Endergebnis setzten sich Lukas Tietze im Wahlkreis 12 Ludwigsburg, Konrad Epple im Wahlkreis 13 Vaihingen sowie Tobias Vogt im Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen durch. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg mit.
Die Landtagswahl fand erstmals nach neuem Wahlrecht mit zwei Stimmen sowie mit Wahlrecht ab 16 Jahren statt. Der Kreiswahlausschuss will das endgültige Ergebnis am 12. März feststellen.
Wahlkreis 12 Ludwigsburg
Im Wahlkreis 12 Ludwigsburg lag die Wahlbeteiligung bei 70,0 Prozent. Wahlberechtigt waren 123.266 Personen, 85.612 gültige Stimmen wurden abgegeben.
Der Herausforderer Lukas Tietze (CDU) gewann das Direktmandat mit 32,8 Prozent beziehungsweise 28.105 Stimmen. Die bisherige Landtagsabgeordnete Silke Gericke (Grüne) erreichte 29,3 Prozent (25.079 Stimmen). Der AfD-Kandidat Christoforos Tsoulopoulos kam auf 16,4 Prozent (14.004 Stimmen). Nathalie Ziwey (SPD) erzielte 7,5 Prozent (6.412 Stimmen), Wolfgang Vogt (FDP) 4,8 Prozent (4.071 Stimmen).
Bei den Zweitstimmen lagen die Grünen mit 33,9 Prozent vor der CDU (27,7 Prozent). Es folgten AfD (16,4 Prozent), SPD (5,6 Prozent), Die Linke (5,2 Prozent) und FDP (4,7 Prozent).
Wahlkreis 13 Vaihingen
Im Wahlkreis 13 Vaihingen betrug die Wahlbeteiligung 73,9 Prozent. Konrad Epple (CDU) gewann das Direktmandat mit 36,6 Prozent.
Bei den Zweitstimmen lagen die Grünen mit 31,5 Prozent knapp vor der CDU mit 31,4 Prozent. Die SPD erreichte 5,1 Prozent.
Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen
Im Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen lag die Wahlbeteiligung bei 72,8 Prozent. Tobias Vogt (CDU) setzte sich mit 37,5 Prozent direkt durch.
Bei den Zweitstimmen führte die CDU mit 31,5 Prozent vor den Grünen mit 30,2 Prozent. Die SPD kam auf 5,4 Prozent.
Während die CDU somit alle drei Direktmandate im Landkreis gewann, zeigte sich bei den Zweitstimmen ein differenzierteres Bild: In zwei Wahlkreisen lagen die Grünen vorn oder nahezu gleichauf, die AfD erreichte im Kreis zwischen 16,4 und 18,1 Prozent.
Das vorläufige Ergebnis wird am 12. März durch den Kreiswahlausschuss offiziell festgestellt.

