
Trotz der Finalniederlage überwog der Stolz: Bundeskanzler Friedrich Merz ließ es sich nicht nehmen, der deutschen Handball-Nationalmannschaft nach dem EM-Endspiel persönlich in der Kabine zu gratulieren – ein seltener Moment politischer Nähe im Spitzensport.
Von Lea Brandt – 06.43 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den deutschen Handballern nach dem verlorenen EM-Finale trotzdem gratuliert – und zwar persönlich in der Kabine.
Das Bundespresseamt verbreitete am Sonntagabend Bilder, auf denen der Kanzler mit Trainer Alfred Gislason und unter anderem den Spielern Julian Köster, Miro Schluroff und Andreas Wolff jeweils einzeln spricht. Außerdem posierte der Kanzler für ein Gruppenfoto mit der Mannschaft.
Der Kanzler war zum Finale der Handball-EM nach Herning in Dänemark gekommen und hatte sich das Spiel gegen die Gastgeber auf der Ehrentribüne unter anderem an der Seite von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen angesehen.
Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte bereits am Freitag gesagt, der Kanzler lasse sich „intensivst“ über die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft unterrichten. „Ich habe ihn in den letzten Tagen sehr handballfanatisch erlebt“, so der Sprecher.



