
Trotz offizieller EU-Warnungen bleiben gefährliche oder verbotene Produkte teils weiter auf großen Online-Marktplätzen verfügbar. Verbraucherschützer fordern deshalb strengere Kontrollen, damit unsichere Artikel gar nicht erst in den Verkauf gelangen.
Von Lea Brandt – 07.03 Uhr
Gesundheitsschädliche Konsumartikel werden teilweise noch jahrelang im Internet verkauft, obwohl offizielle Warnungen der EU vorlagen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat die EU-Datenbank ausgewertet, in der Online-Marktplätze ihre Produktlöschungen dokumentieren müssen.
Demnach entfernten die fünf größten Shopping-Plattformen in Deutschland allein im November 2025 zwar fast 70 Millionen Artikel, wie die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Montagausgabe aus der Auswertung zitiert. 30 Millionen davon wurden als „unsicher“ oder „verboten“ eingestuft.
Doch der Abgleich mit der EU-Datenbank bleibt lückenhaft, weshalb gefährliche Produkte weiterhin im Onlinehandel angeboten werden. Der VZBV fordert, dass unsichere Produkte gar nicht erst online gehen dürfen.

