
Der Umbau der Sternkreuzung geht in die Schlussphase: Am Montag, 28. September, startet der vierte und letzte Bauabschnitt vor der Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs. Betroffen ist diesmal der nordöstliche Bereich an der Ecke Schorndorfer Straße/Schlossstraße. Die Arbeiten sollen rund sieben Wochen dauern.
Von der Redaktion (lb) – 10.26 Uhr
Ludwigsburg. Seit Anfang Februar wird die Sternkreuzung zu einem dauerhaften Kreisverkehr umgebaut. Am Montag beginnt nun der vierte Bauabschnitt. Nach Angaben der Stadt wird im nordöstlichen Teil des Kreuzungsbereichs an der Ecke Schorndorfer Straße und Schlossstraße gearbeitet.
Für Autofahrer ändert sich die Verkehrsführung leicht. Der Verkehr wird um das neue Baufeld herumgeleitet. Alle bisherigen Fahrbeziehungen bleiben nach Angaben der Stadt jedoch bestehen.
Umleitung für Fußgänger und Radfahrer
Fußgänger und Radfahrer werden wie im vorherigen Bauabschnitt über die Kreuzung geführt. Gesperrt ist allerdings der Geh- und Radweg an der Ecke Schorndorfer Straße/Schlossstraße.
Die Umleitung führt ab Höhe des Haupteingangs des Residenzschlosses über die Marstallstraße und den Kaffeeberg in Richtung Innenstadt.
Nach Verzögerungen ist das Ende in Sicht
Mit dem vierten Bauabschnitt nähert sich der Umbau seiner Fertigstellung. Bereits im August lag das Projekt nach Angaben der Stadt rund vier Wochen hinter dem ursprünglichen Zeitplan.
Damals standen die Arbeiten zusätzlich für zwei Wochen still, weil die beteiligten Firmen Betriebsferien hatten. Die Stadt hatte nach eigenen Angaben noch versucht, den Baustopp durch zusätzliche Personalkapazitäten zu vermeiden, dafür aber keine tragfähige Lösung gefunden.
Für den jetzt beginnenden Bauabschnitt sind rund sieben Wochen vorgesehen. Läuft alles nach Plan, dürften die Arbeiten damit bis etwa Mitte November dauern.
Der fertige Kreisverkehr wird sich deutlich vom bisherigen Provisorium unterscheiden. Vorgesehen sind ein Außendurchmesser von 32 Metern, ein eigener Weg für den Radverkehr und zusätzliche Grünflächen.
Ludwigsburg24 hatte bereits im August über die Verzögerungen beim Umbau der Sternkreuzung berichtet.


