Unbekannte Täter treten in Kornwestheim auf Jugendlichen ein und weitere Meldungen aus der Region

Kornwestheim: Unbekannte schlagen 14-Jährigen in der Bahnhofstraße

Drei bislang unbekannte Täter sollen einen 14-Jährigen am Freitag gegen 19:30 Uhr in der Bahnhofstraße in Kornwestheim körperlich angegangen haben. Der Jugendliche soll dabei geschlagen und getreten worden sein. Nach dem Angriff flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und ist für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 erreichbar.

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Ludwigsburg: 32-Jährige bei Diebstahl erwischt

Nachdem eine 32-Jährige am Freitag gegen 19:10 Uhr in einem Drogeriemarkt am Ludwigsburger Bahnhof bei einem Diebstahl erwischt wurde, soll sie einen Sicherheitsdienstmitarbeiter geschlagen und beleidigt haben. Auch zwei Polizisten wurden von ihr beleidigt.

Die Frau soll zuvor eine große Badetasche mit Waren des täglichen Bedarfs gefüllt und ohne zu bezahlen den Kassenbereich passiert haben. Nachdem eine Mitarbeiterin und ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die 32-Jährige in ein Büro gebracht hatten und auf das Eintreffen der Polizei warteten, soll die Frau den Sicherheitsdienstmitarbeiter im Zuge einer Diskussion beleidigt und mit einem Smartphone ins Gesicht geschlagen haben. Der 48-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme beleidigte sie die Polizisten ebenfalls.

 

Gerlingen: Heranwachsende treiben Unwesen in der Mai-Nacht

Wegen Diebstahls ermittelt der Polizeiposten Gerlingen gegen mehrere Tatverdächtige, die am Samstag gegen 04.10 Uhr von einem Anwohner beobachtet wurden, wie sie im „Schelmengraben“ in Gerlingen an mehreren PKW-Türen rüttelten. Der Zeuge alarmierte die Polizei, die Fahndungsmaßnahmen einleitete. Im Zuge dieser Maßnahmen konnten die Beamten des Polizeireviers Ditzingen drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Die beiden 18- und ein 19-Jähriger, die alle alkoholisiert waren, wurden zum Polizeirevier gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie auf freien Fuß gesetzt. Mutmaßlich bestand die Gruppe jedoch aus etwa fünf Personen. Aus einem Renault, der im Schelmengraben stand und an dem alle Türen geöffnet worden waren, wurde eine 1-Euro Münze und Spielzeug in geringem Wert gestohlen. Möglicherweise verübte die Gruppe jedoch auch weitere Straftaten auf ihrem Weg durch die Gerlinger Innenstadt. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07156 9449-0 entgegen.

 

Remseck am Neckar: Alkoholisiert Unfall verursacht – Zwei Schwerverletzte

Zwei Schwerverletzte, etwa 21.500 Euro Sachschaden und ein beschlagnahmter Führerschein ist die Bilanz eines mutmaßlich alkoholbedingten Verkehrsunfalles am Samstag gegen 21:35 Uhr auf der Landesstraße 1100 (L1100) bei Remseck am Neckar.

Ein 36-jähriger VW-Lenker war mit seinem 31-Jährigen Beifahrer auf der L1100 von Hochberg kommend in Richtung Neckargröningen unterwegs, als er kurz nach der Neckarbrücke mit seinem VW Golf von der Fahrbahn abkam und mit einer Verkehrseinrichtung kollidierte.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei dem 36-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch und Ausfallerscheinungen fest. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung mit einem Wert von über 1,5 Promille. Beide Fahrzeuginsassen, die sich bei der Kollision schwere Verletzungen zuzogen, wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Wucht der Kollision riß die Verkehrseinrichtung teilweise aus der Verankerung und der rechte Vorderreifen des Pkw aus seiner Achse. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

Der 36-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein.

 

Ludwigsburg: Vandalismus auf Schulgelände in der Solitudestraße – Jugendliche im Verdacht

Nach einem Akt des Vandalismus am Samstag auf dem Areal einer Schule in der Solitudestraße in Ludwigsburg, richtet sich ein Tatverdacht gegen zwei bislang unbekannte Jugendliche.

Aufgrund von Geräuschen wurde eine Anwohnerin gegen 15:30 Uhr auf die beiden Tatverdächtigen aufmerksam, die anschließend zu Fuß flüchteten. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach bauten diese sich zuvor im Garten des Schulgebäudes gegenüber dem Campusbad ein Lager, beschädigten dabei Pflanzen und gruben Pflastersteine aus.

Durch den Bewurf mit Steinen wurde die Fassade und mehrere Rollläden eines angrenzenden Gebäudes beschädigt. Bei einem Kellerfenster entfernten sie mutmaßlich das Lichtschachtgitter, zerschlugen das darunter befindliche Fenster und warfen etwa 35 zum Teil bis zu 20 Kilogramm schwere Natursteine in einen Kellerraum.

Damit war es aber noch nicht genug. Als die beiden Tatverdächtigen mehrere Steine übers Gebäude in einen Innenhof warfen, traf einer davon die Balkonverkleidung der Zeugin, die daraufhin die Jugendlichen vertrieb. Eine andere Anwohnerin verständigte die Polizei.

Die bislang bekannten und bezifferten Sachschäden belaufen sich bereits auf etwa 2.000 Euro.

Die jugendlichen Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben: männlich, etwa 13 bis 15 Jahre alt, kurze dunkle Haare, heller Teint.

Zusatz Tatverdächtiger 1: helle Oberbekleidung, dunkle Hose, schlanke Statur, kleiner als Tatverdächtiger 2

Zusatz Tatverdächtiger 2: dunkle Kleidung, schlank

Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ist für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Update zu Tötungsdelikt: Mutter tötet ihre zwei Kinder und begeht Suizid

Noch ungeklärt sind die näheren Umstände eines mutmaßlichen zweifachen Tötungsdelikts mit anschließendem Suizid, das sich am Dienstag in Vaihingen an der Enz zugetragen hat.

Gegen 11:00 Uhr wurde eine Polizeistreife von einer Joggerin informiert, nachdem sie neben der Holzgartenstraße an der Enz mehrere Kleidungsstücke, abgestellte Schuhe und einen Rucksack mit den Ausweispapieren einer 28-jährigen Frau und ihrer beiden drei und sieben Jahre alten Kinder aufgefunden hatte. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine groß angelegte Suchaktion ein, die von einem Polizeihubschrauber sowie von Einsatzkräften der Feuerwehr Vaihingen/Enz, des DRK und der DLRG unterstützt wurde. Im Verlauf der Suche konnten die Frau und ihre beiden drei und sieben Jahre alten Töchter nur noch tot aus der Enz geborgen werden. Die eritreische Familie mit anerkanntem Flüchtlingsstatus war bisher in einer städtischen Unterkunft in Vaihingen/Enz untergebracht. Der Nachzug des Vaters hatte sich zuletzt aufgrund der Pandemie verzögert.

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine mögliche Einwirkung Dritter ergeben.

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red