
Stuttgart. Es war ein Spiel, das lange nach Kontrolle aussah und am Ende doch Spannung brachte. Die deutsche Nationalmannschaft hat ihren Heimauftakt ins WM-Jahr mit einem 2:1-Erfolg gegen Ghana gewonnen. Entscheidend: ein später Treffer von VfB-Profi Deniz Undav.
Dominanz ohne Ertrag
Die DFB-Elf begann vor ausverkaufter Heimkulisse in Stuttgart druckvoll und überlegen. Deutschland dominierte die Anfangsphase, ließ jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel die Führung: Kai Havertz verwandelte einen Handelfmeter souverän zum 1:0.
Bruch nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel verlor Deutschland zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Ghana kam besser in die Partie und nutzte seine Chance konsequent.
In der 70. Minute traf Abdul Fatawu nach einem schnellen Konter zum 1:1-Ausgleich.
Undav sorgt für den späten Moment
Als sich vieles bereits auf ein Unentschieden einstellte, kam der Moment des Abends – und er hatte einen lokalen Absender.
Der eingewechselte VfB-Stürmer Deniz Undav traf in der 88. Minute zum 2:1. Nach einem Chipball von Goretzka und einer Ablage von Sané reagierte Undav blitzschnell und spitzelte den Ball unter die Latte.
Ein Treffer, der nicht nur das Spiel entschied, sondern auch das Stadion zum Beben brachte.
Wichtiger Sieg mit Fragezeichen
Am Ende steht ein Erfolg – aber auch die Erkenntnis, dass Deutschland trotz spielerischer Überlegenheit anfällig bleibt.
Für Undav hingegen wird dieser Abend in Stuttgart ein besonderer bleiben.

