Unfallflucht auf der A81 und weitere Meldungen vom Wochenende

Asperg: Verkehrsunfallflucht im Bereich der Großbaustelle

Am Samstagmorgen gegen 09.30 Uhr befuhr ein 82-Jähriger in seinem VW den mittleren von drei Fahrstreifen der BAB 81 in Richtung Heilbronn. Am Beginn der Baustelle zwischen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord wollte er auf die rechte Verzögerungsspur fahren, um die BAB an der Ausfahrt Ludwigsburg-Nord zu verlassen. Hierbei kollidierte er aus bislang unbekannter Ursache mit den dort aufgestellten Absperrbaken, die Trümmerteile lagen anschließende auf der Fahrbahn. Der Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und meldete sich erst später bei der Polizei. Ein Zeuge, der hinter dem 82-Jährigen fuhr, konnte den Vorfall beobachten und rief über Notruf die Polizei. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro, war aber trotzdem noch fahrbereit. Die Schadenshöhe an den Absperrbaken ist noch nicht bekannt.

 

Vaihingen an der Enz: Scheune brennt in der Nacht völlig aus

In der Nacht zum Sonntag wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg um kurz nach 02.00 Uhr eine im Bereich der Schrebergartenanlage, nahe der Auricher Straße, brennende Scheune gemeldet. Beim Eintreffen von Kräften der Feuerwehr und der Polizei stand diese bereits in Vollbrand. Zudem wurden angrenzende Bäume durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Zu keiner Zeit bestand die Gefahr, dass das Feuer auf umliegende Gebäude oder Grundstücke übergreifen könnte. Personen wurden durch den Brand nicht gefährdet. Die Löscharbeiten dauerten circa vierzig Minuten an. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf 1.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Feuerwehren Vaihingen/Enz und Kleinglattbach waren mit neun Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

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Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Update zu Tötungsdelikt: Mutter tötet ihre zwei Kinder und begeht Suizid

Noch ungeklärt sind die näheren Umstände eines mutmaßlichen zweifachen Tötungsdelikts mit anschließendem Suizid, das sich am Dienstag in Vaihingen an der Enz zugetragen hat.

Gegen 11:00 Uhr wurde eine Polizeistreife von einer Joggerin informiert, nachdem sie neben der Holzgartenstraße an der Enz mehrere Kleidungsstücke, abgestellte Schuhe und einen Rucksack mit den Ausweispapieren einer 28-jährigen Frau und ihrer beiden drei und sieben Jahre alten Kinder aufgefunden hatte. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine groß angelegte Suchaktion ein, die von einem Polizeihubschrauber sowie von Einsatzkräften der Feuerwehr Vaihingen/Enz, des DRK und der DLRG unterstützt wurde. Im Verlauf der Suche konnten die Frau und ihre beiden drei und sieben Jahre alten Töchter nur noch tot aus der Enz geborgen werden. Die eritreische Familie mit anerkanntem Flüchtlingsstatus war bisher in einer städtischen Unterkunft in Vaihingen/Enz untergebracht. Der Nachzug des Vaters hatte sich zuletzt aufgrund der Pandemie verzögert.

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine mögliche Einwirkung Dritter ergeben.

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red