
Die USA, Dänemark und Grönland haben ein neues Sicherheitsabkommen unterzeichnet. Es sieht eine größere amerikanische Militärpräsenz und neue Stützpunkte auf der Arktisinsel vor. Damit wollen die drei Regierungen ihre gemeinsame Sicherheit stärken und verhindern, dass gegnerische Staaten in Grönland an Einfluss gewinnen.
Von der Redaktion (hp/dts) – 07.42 Uhr
New York. Die USA, Dänemark und Grönland wollen ihre Zusammenarbeit in der Arktis mit einem neuen Sicherheitsabkommen ausbauen. US-Präsident Donald Trump, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen unterzeichneten die Vereinbarung am Dienstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York.
Trump erklärte, das neue Sicherheitsabkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland sei „lange in der Entstehung“ gewesen und von großer Bedeutung für Europa und die Vereinigten Staaten.
Frederiksen lobte das Abkommen ebenfalls und sagte, dass die USA ein verlässlicher Verbündeter seien. Sie erklärte, dass das Abkommen die „gemeinsame Sicherheit“ stärke und die „Abschreckungskraft“ erhöhe. Zudem solle es verhindern, dass „Feinde Kontrolle oder bedeutenden Einfluss in Grönland erlangen“.
Der grönländische Regierungschef Nielsen sagte, dass das Abkommen die „Rechte und Entwicklung“ der grönländischen Bevölkerung anerkenne. Er sprach von der Bedeutung der Nato und erklärte, dass das Abkommen die „Loyalität“ Grönlands zur westlichen Allianz unterstreiche. Das Abkommen sieht eine größere US-Militärpräsenz in Grönland vor, einschließlich der Eröffnung neuer Militärstützpunkte.


