Verantwortlich für sieben Millionen Leerungen im Jahr: AVL verlängert mit Tilman Hepperle

Seit fast neun Jahren steht Tilman Hepperle an der Spitze der AVL. Nun ist klar: Der Geschäftsführer bleibt dem Abfallunternehmen des Landkreises erhalten. Sein Vertrag wird um weitere fünf Jahre verlängert.

Von der Redaktion (lb) – 08.41 Uhr

ANZEIGE

Ludwigsburg. Der Aufsichtsrat der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg hat den Vertrag von Geschäftsführer Tilman Hepperle um fünf Jahre verlängert. Wie das Landratsamt Ludwigsburg mitteilt, tritt der neue Vertrag zum 1. Januar 2027 in Kraft.

Hepperle führt die AVL seit Oktober 2017. In seine bisherige Amtszeit fielen mehrere größere Veränderungen in der Abfallentsorgung des Landkreises. Dazu gehörte vor allem die Umstellung der früheren Sammelsysteme FLACH und RUND auf Papier-, Gelb- und Glasbehälter. Auch die Suche nach einem neuen Deponiestandort fällt in diesen Zeitraum.

ANZEIGE

Landrat Dietmar Allgaier, zugleich Vorsitzender des AVL-Aufsichtsrats, würdigte Hepperles bisherige Arbeit. „Mit Tilman Hepperle bleibt der AVL ein Geschäftsführer erhalten, der das Unternehmen in den vergangenen Jahren mit großem Engagement, Weitblick und hoher fachlicher Kompetenz geführt hat“, erklärte Allgaier.

Rund sieben Millionen Leerungen pro Jahr

Die AVL ist eine hundertprozentige Tochter des Landkreises und besteht seit 1989. Nach Angaben des Landratsamts beschäftigt das Unternehmen rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pro Jahr werden demnach rund sieben Millionen Abfallbehälter geleert. Auf den neun Wertstoffhöfen werden etwa 330.000 Kundinnen und Kunden bedient und rund 13.000 Tonnen Wertstoffe gesammelt.

Hepperle sieht in den kommenden Jahren vor allem Ressourcenschonung und Recycling als wichtige Aufgaben. „Die Abfallwirtschaft wandelt sich gerade stark – vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen werden Themen wie Ressourcenschonung und Recycling immer wichtiger“, sagte der Geschäftsführer.

Er freue sich darauf, die Abfall- und Kreislaufwirtschaft im Landkreis auch künftig mitzugestalten.