Verdächtige Personengruppe unterwegs

Remseck am Neckar-Hochberg: 

Wie dem Polizeiposten Remseck am Neckar am Dienstag bekannt wurde, traten im Laufe dieser Woche wohl bereits mehrfach verdächtige Personen im Stadtteil Hochberg insbesondere in der Silcherstraße auf. Die Verdächtigen, die sich meist in einer Gruppe von bis zu acht Personen aufhielten, klingelten an verschiedenen Häusern und versuchten beispielsweise ein Glas Wasser zu erbetteln. Teilweise betraten sie, nachdem ihnen geöffnet worden war, auch direkt die Wohnräume der Bewohner. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürften noch keine Straftaten verübt worden sein. Bei den Verdächtigen könnte es sich um Personen handeln, die aus dem osteuropäischen Raum stammen. Die Polizei bittet darum, verdächtige Wahrnehmungen umgehend beim Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146/28082-0, oder per Notruf zu melden.

So steht es um die Sterbehilfe

Die Zustimmung der Deutschen zur Sterbehilfe durch Ärzte ist hoch: Immerhin 67 Prozent lehnen den geltenden Strafrechtsparagrafen 217 ab. Dieser sieht unter anderem Strafen von bis zu drei Jahren Haft vor, wenn Ärzte Patienten wiederholt bei der Selbsttötung helfen.

Über diesen Paragrafen 217 StGB entscheidet jetzt das Bundesverfassungsgericht. Das 2015 vom Bundestag beschlossene und schon damals umstrittene Gesetz verbietet die sogenannte geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Vor allem Ärzten ist es danach untersagt, wiederholt schwerstkranken Patienten tödlich wirkende Medikamente zur Verfügung zu stellen.

Gegen den Strafrechtsparagrafen haben unter anderem Patienten, Ärzte und Sterbehilfeorganisationen geklagt. Er verletze das verfassungsmäßig garantierte Selbstbestimmungsrecht von Menschen, so das Kernargument der Kläger, heißt es.

Die Umfrage von Report Mainz ergab außerdem: 81 Prozent der Bevölkerung befürworten ausdrücklich, dass es Ärzten erlaubt sein sollte, Schwerstkranke beim Suizid zu unterstützen. Das ist eine Zunahme gegenüber einer früheren Befragung: 2012 hatten diese Frage nur 76 Prozent bejaht.

Ralf Loweg