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Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Dienstag, 11. Juni 2019

Alter Oßweiler Weg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen den Hausnummern 45 und 54.

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Marderweg und der Hartwigstraße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung zwischen der Aldinger Straße und dem Marderweg sowie zwischen der Stettiner Straße und der Hartwigstraße.

Gartenstraße
Es besteht eine Einbahnstraßenregelung zwischen der Asperger Straße und der Schützenstraße.

Hochdorfer Straße
Zwischen der Droste-Hülshoff-Straße und der Hochberger Straße besteht eine Sperrung für den Durchgangsverkehr. Der Anlieger- und Linienverkehr ist frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Königinallee
Es besteht für circa vier bis sechs Wochen eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg. Anschließend besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung „Grüne Bettlade“.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Körnerstraße 13. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.
 
Lucian-Tharradin-Brücke
Es besteht eine Vollsperrung des Steges und eine halbseitige Sperrung der L 1100 unter der Brücke am 11. Juni und 12. Juni 2019.
 
Osterholzallee
Die Fahrspuren in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es besteht eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren zwischen der Schwieberdinger Straße 46 und der Martin-Luther-Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich.

Siegesstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Solitudeallee
Zwischen der Hermann-Hagemeyer-Straße und der Siegesstraße sowie zwischen der Köhlstraße und dem Römerhügelweg bestehen halbseitige Sperrungen mit Einbahnregelung in Richtung Kornwestheim.

Steelers verlieren in Kaufbeuren

Am 50. Spieltag musste Eishockey Zweitligist Bietigheim Steelers am Sonntagabend zur schweren Auswärtspartie nach Kaufbeuren. Vor Spielbeginn trennten drei Punkte die beiden Teams. Vor 2.434 Zuschauern kassierten die Steelers eine bittere 4:6 (2:0, 1:3, 1:3) Niederlage gegen den Tabellenneunten. Die Bietigheimer tauschten mit Kaufbeuren die Plätze und rutschten auf Platz 9 ab. Am Freitag trifft das Team von Cheftrainer Marc St. Jean im Derby zuhause auf die Heilbronner Falken.

Spielbericht:

Beide Mannschaften drückten von Beginn an aufs Tempo und drängten auf die Führung. Dicke Torchancen konnte beide jedoch nicht herausspielen, wenn was durchkam waren Ilya Sharipov im Tor des ESVK und Stephon Williams bei den Steelers auf dem Posten. In der siebten Minute führte ein klasse Forecheck von Brett Breitkreuz zur Führung. Nach Scheibengewinn spielte Matt McKnight auf Myles Fitzgerald, der zum 1:0 traf. Zwei Minuten später hatte Alex Preibisch den zweiten Treffer auf der Kelle, doch er scheiterte an Sharipov. Stephon Williams hielt stark gegen Valentin Gschmeißner nach 10 Minuten. In der 14. Minute konnte René Schoofs eine springende Scheibe weiter auf Norman Hauner leiten. Der Stürmer blieb vor dem Tor eiskalt und traf zum 2:0 – sein 18. Saisontreffer und großer Jubel bei den ca. 120 mitgereisten Fans. Kurz darauf Schrecksekunde bei den Schwaben. Freddy Cabana kollidierte mit Max Lukes und blieb erst auf dem Eis liegen und ging dann direkt in die Kabine. Ein Fehler in der Defensive nutzte Yannick Wenzel beinahe zum dritten Treffer, Ilya Sharipov machte die Tür zu. Es blieb bei der Zwei-Tore-Führung nach den ersten 20 Minuten.

Der Mittelabschnitt begann mit einer Strafe gegen Matt McKnight. Wegen Haltens schickten die Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Ruben Kapzan den Topscorer der Steelers für zwei Minuten raus. Die Ellentaler verteidigten stark und ließen wenig zu. Nach Unterzahl gab es ein Überzahlspiel, da Max Oswald hinausmusste. Druck war da, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Zur Mitte des zweiten Drittels nahmen die Offensivbemühungen der Joker zu, die Defensive der Steelers stand sicher und ließ wenig zu. Ein Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie führte dann zum 2:1. Sami Blomqvist schickte Joseph Lewis auf die Reise und dieser traf zum Anschlusstreffer in der 31. Minute. Anschließend musste Brett Breitkreuz wegen eines Ellbogenchecks auf die Strafbank und die Allgäuer nahmen den Schwung mit ins Powerplay, denn Sami Blomqvist traf zum 2:2. Marc St-Jean nahm daraufhin seine Auszeit. Doch es kam anders. Guillaume Leclerc musste wegen Beinstellens in die Kühlboc und Sami Blomqvist schnürte seinen Doppelpack – 2:3 für Kaufbeuren und der achte Treffer des Finnen in den vier Spielen. Als die Schwaben in Überzahl spielten, lag der Ausgleich in der Luft, doch Ilya Sharipov hielt die Führung fest. Die Joker waren kaum wieder komplett, da netzte René Schoofs nach Schuss von Norman Hauner den Abpraller zum 3:3 ein – die Steelers waren wieder im Spiel.

Auch der letzte Abschnitt begann mit einer Strafe gegen die Steelers. Norman Hauner musste wegen eines hohen Stocks nach sieben Sekunden raus. Stephon Williams verhinderte hier zweimal stark den erneuten Rückstand. In der 46. Minute war es dann erneut Sami Blomqvist der Maß nahm und unhaltbar zum 3:4 aus Sicht der Steelers traf – Hattrick des Finnen. Zwei Minuten später mussten Guillaume Leclerc und Florin Ketterer auf die Strafbank. Bei vier gegen vier nutzte Branden Gracel den Platz und traf aus spitzem Winkel zum 3:5. Die Antwort der Steelers ließ nicht lange auf sich warten. Norman Hauner spielte einen starken Pass auf Guillaume Leclerc und der Franzose verkürzte auf 4:5. Es wurde hektischer und erneut gab es Strafen gegen beide Teams, die beide mit einem Mann weniger auskommen mussten. Diesmal fiel kein Treffer und die letzten sieben Minuten versprachen sehr viel Spannung. Myles Fitzgerald hatte den Ausgleich auf dem Stock, doch er konnte die Scheibe nicht im Tor unterbringen. Die Ellentaler machten mächtig Druck, doch die Uhr tickte gnadenlos runter. 70 Sekunden vor dem Ende ging Stephon Williams aus seinem Tor. Es wurde nochmals gefährlich vor dem Tor der Allgäuer, doch in den Schlusssekunden traf Branden Gracel ins leere Bietigheimer Tor zum Endstand von 4:6.