VfB findet kein Mittel: Stuttgart scheitert an Portos Wand

Der VfB Stuttgart ist über weite Strecken das bessere Team, scheitert jedoch immer wieder an Portos „Wand“ um Torwart Diego Costa. Die Gastgeber nutzen ihre Chancen eiskalt und ziehen verdient ins Viertelfinale ein.

Von der Redaktion – 05.36 Uhr 

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Porto. Für den VfB Stuttgart ist der internationale Traum vorerst beendet: Die Schwaben unterlagen im Rückspiel der Europa League beim FC Porto mit 0:2 und verpassten damit den Einzug ins Viertelfinale. Bereits das Hinspiel hatte der portugiesische Topklub mit 2:1 für sich entschieden.

Dabei zeigte der VfB vor allem offensiv eine engagierte Leistung, ließ jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen – ein Muster, das sich durch die gesamte Partie zog.

Stuttgart aktiv – Porto effektiv

Die Gäste aus Stuttgart fanden gut ins Spiel, erspielten sich immer wieder Möglichkeiten und hielten die Partie offen. Doch Porto nutzte seine Chancen deutlich konsequenter.

In der 21. Minute brachte William Gomes die Gastgeber in Führung. Nach einem unglücklichen Abpraller im Strafraum reagierte er am schnellsten und schob den Ball aus kurzer Distanz zur Führung ein.

Stuttgart ließ sich davon nicht beirren und suchte weiterhin den Weg nach vorne. Immer wieder scheiterten die Angriffe jedoch an der gut organisierten Defensive der Portugiesen – oder am stark aufgelegten Torhüter Diogo Costa.

Distanzschuss entscheidet die Partie

Auch nach der Pause blieb der VfB bemüht, doch Porto setzte die entscheidenden Nadelstiche. In der 72. Minute sorgte Victor Froholdt mit einem sehenswerten Distanzschuss für die Vorentscheidung und stellte auf 2:0.

Die Situation verschärfte sich wenig später zusätzlich: Nikolas Nartey sah in der 77. Minute die Rote Karte, wodurch die Aufholjagd endgültig erschwert wurde.

In der Schlussphase versuchte Stuttgart zwar weiterhin, zumindest den Anschluss zu erzielen, doch Porto verteidigte souverän und brachte den Sieg über die Zeit.

Fokus auf nationale Wettbewerbe

Damit endet für den VfB die Europa-League-Saison im Achtelfinale. Nun richtet sich der Blick auf die Bundesliga und den DFB-Pokal.

Für Porto hingegen setzt sich die starke Serie im heimischen Estádio do Dragão fort. Die Mannschaft geht mit viel Selbstvertrauen in die nächste Runde – und darf weiter von einem internationalen Titel träumen.