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Vollsperrung der K1695 wegen Sanierung

LUDWIGSBURG-POPPENWEILER. Seit gestern wird die K 1695 zwischen der L 1100 und dem Ortseingang Poppenweiler saniert. Dafür ist eine Vollsperrung nötig. Die Straßenbauer des Landratsamts haben Umleitungen eingerichtet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 27. September.

 Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Der erste Abschnitt beginnt an der Einmündung K 1695 in die Sommerhalde und reicht bis zur halben Einmündung Humboldt-/Bunsenstraße. Von dort beginnt der zweite Abschnitt bis zur Einmündung in die Mühläcker Straße. Dabei fräsen die Straßenbauer die vorhandenen Asphaltschichten ab und bauen die neuen Asphaltschichten ein. Die Sanierung der beschädigten Fahrbahn dauert voraussichtlich bis zum 27. September.

Der Verkehr wird von Marbach über die K 1664 in Richtung Neckarweihingen und von dort über die L 1110 nach Poppenweiler umgeleitet. Von Hochberg kommend erfolgt die Umleitung über die K 1668 nach Hochdorf und von dort über die K 1673 nach Poppenweiler.

 

Siegerkürbis bringt 1013 Kilogramm auf die Waage

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am gestrigen Sonnta  Europas Riesenkürbisse auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg auf die Waage. 18 Riesenkürbisse und Züchter aus sechs Ländern waren nach Ludwigsburg angereist: Kürbiskolosse aus Polen, Rumänien, Belgien, Deutschland, Österreich und Italien traten gegeneinander an.

Um 13:30 Uhr ging es los. Mit Radladern wurden die Kolosse auf die spezielle Waage bugsiert und nach und nach wurden die gewogenen Kürbisse der Sorte Atlantic Giant schwerer und schwerer. Die Sorte gehört zu den „Cucurbita Maxima“ und wird vor allem zur Riesenkürbis-Züchtung verwendet. Professionelle Züchter nutzen zudem Saatgut mit Stammbaum – dieses stammt von ehemaligen „Meisterkürbissen“ der vergangenen Jahre ab.

Um etwa 16 Uhr stand fest: Alle drei Siegerkürbisse kommen aus der Kürbishochburg Kasterlee, nahe Antwerpen, in Belgien. Seit rund 20 Jahren werden dort Riesenkürbisse gezüchtet. Platz eins belegte Mario van Geel mit 1013 Kilogramm, auf den zweiten Platz kam Luc van Heuckelom mit
979 Kilogramm. Platz drei belegte Vorjahressieger Jan Biermans mit 860 Kilogramm. Der deutsche Meister Michael Asam lag mit seinem 681,5 Kilogramm schweren Kürbis auf Platz sechs. Am vergangenen Wochenende – bei der deutschen Meisterschaft – hatte der Kürbis noch
687,5 Kilogramm auf die Waage gebracht. Sobald die Kürbisse nicht mehr am Strunk sind, verlieren sie Tag für Tag an Gewicht.

Jan Biermans und Stefano Cutrupi, die dieses Jahr den dritten und vierten Platz belegen, teilten sich im vergangenen Jahr mit 965 Kilogramm den ersten Platz der Europameisterschaften. Stefano Cutrupi wurde von seinen Züchterkollegen in diesem Jahr außerdem mit dem „Howard Dill Award“ für den schönsten Riesenkürbis geehrt.

Gewinner – Europameisterschaft 2019:
1. Platz 1013 Kilogramm Mario van Geel Belgien, Kasterlee
2. Platz 979 Kilogramm Luc Vanheuckelom Belgien, Kasterlee
3. Platz 860 Kilogramm Jan Biermans (Vorjahressieger) Belgien, Kasterlee
4. Platz 826 Kilogramm Stefano Cutrupi (Vorjahressieger) Italien, Radda in Chianti
5. Platz 717,5 Kilogramm Friedrich Melka Österreich, Riederberg
6. Platz 681,5 Kilogramm Michael Asam (Deutscher Meister) Deutschland, Heretshausen

Neben den Kürbissen wurde auch anderes Riesengemüse gewogen. Unter anderem kam eine Tomate mit 1,85 Kilogramm auf die Waage.
Ab morgen, Montag, 14. Oktober, sind alle Gewinnerkürbisse gut sichtbar auf dem Ausstellungsgelände präsentiert. Am kommenden Wochenende findet dann das Riesenkürbis-Schnitzfestival statt, bei dem die Kürbisse auf den hinteren Rängen zu kunstvollen Skulpturen werden.