Vorsicht beim Bad im Bergsee

Zuerst eine schweißtreibende Wanderung – und dann die erfrischende Abkühlung im Bergsee: Diese Kombination ist sehr beliebt – aber nicht ungefährlich.

Denn Gewässer in alpinen Regionen sind üblicherweise auch bei langen Hitzeperioden sehr kalt. “Wer überstürzt hineinspringt, riskiert ernsthafte Kreislaufprobleme”, so das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”. Wer nicht nur Arme und Beine erfrischen will, sollte seinen Körper nur sehr langsam an das kalte Wasser gewöhnen. Und außerdem gilt: Nicht mit vollem Magen oder übermüdet ins Wasser gehen.

Grundsätzlich gilt laut Andrea Händel vom Deutschen Alpenverein: “Je höher die Lage, umso reiner und schadstoffärmer ist das Wasser.” Denn Bergseen werden in der Regel von Schmelzwasser oder Quellen gespeist. Die Einschränkung: Baden in unmittelbarer Nähe von Kuhweiden ist nicht zu empfehlen, weil das Wasser durch das Weidevieh verunreinigt sein kann.

Rudolf Huber

 

Die große Angst vor dem Klinik-Aufenthalt

Die Liste der Problemfälle ist erschreckend groß. So kommt es in deutschen Krankenhäusern immer wieder zu Zwischenfällen mit vergessenem OP-Besteck im Körper, Komplikationen durch fehlerhafte Medizinprodukte oder Infektionen mit Keimen. Die offizielle Zahl der Behandlungsfehler lag 2018 bei rund 3.500 – doch Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Entsprechend besorgt sind denn auch die Patienten. Laut einer forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter 1.002 Personen hat fast jede dritte Frau (32 Prozent) und jeder vierte Mann (25 Prozent) Angst vor einer stationären Behandlung. Jeder Dritte von ihnen begründet seine Ängste dabei mit eigenen schlechten Erfahrungen.

Die größte Sorgen lösen Krankenhauskeime aus, vor ihnen fürchten sich 81 Prozent. “Jeder Zweite sorgt sich vor der Notwendigkeit einer erneuten Operation und Komplikationen bei der Narkose”, heißt es bei der KKH.

Für die überwiegende Mehrheit (79 Prozent) ist der behandelnde Arzt erster Ansprechpartner bei Fragen rund um die stationäre Behandlung. Drei Viertel der Befragten würden auch das Internet für die Recherche nutzen. Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sind für zwei Drittel eine wichtige Informationsquelle.

Rudolf Huber