18°

Vorsicht beim Bad im Bergsee

Zuerst eine schweißtreibende Wanderung – und dann die erfrischende Abkühlung im Bergsee: Diese Kombination ist sehr beliebt – aber nicht ungefährlich.

Denn Gewässer in alpinen Regionen sind üblicherweise auch bei langen Hitzeperioden sehr kalt. “Wer überstürzt hineinspringt, riskiert ernsthafte Kreislaufprobleme”, so das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”. Wer nicht nur Arme und Beine erfrischen will, sollte seinen Körper nur sehr langsam an das kalte Wasser gewöhnen. Und außerdem gilt: Nicht mit vollem Magen oder übermüdet ins Wasser gehen.

Grundsätzlich gilt laut Andrea Händel vom Deutschen Alpenverein: “Je höher die Lage, umso reiner und schadstoffärmer ist das Wasser.” Denn Bergseen werden in der Regel von Schmelzwasser oder Quellen gespeist. Die Einschränkung: Baden in unmittelbarer Nähe von Kuhweiden ist nicht zu empfehlen, weil das Wasser durch das Weidevieh verunreinigt sein kann.

Rudolf Huber

 

Boom bei Krankschreibungen wegen Corona

Die Gründe waren Ängste, Depressionen und Erkältungssymptome: Während der Corona-Pandemie sind laut der KKH Kaufmännische Krankenkasse im März 2020 rekordverdächtig viele Menschen dem Job ferngeblieben.

“Der Krankenstand lag bundesweit bei 7,1 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug er noch 5,6 Prozent”, so die Versicherung. Vor allem bei den Frauen registrierte die KKH einen Höchststand – speziell in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Spitzenwerten von rund zehn Prozent.

Grund für die hohe Zahl an Krankmeldungen waren laut KKH vor allem Erkältungskrankheiten. Wegen Husten, Schnupfen und ähnlichen Symptomenließen sich im März 2020 zwei Prozent der Arbeitnehmer krankschreiben – so viele wie lange nicht: Im Vorjahresmonat waren es nur gut halb so viele. Am meisten von Atemwegserkrankungen betroffen waren etwa Mitarbeiter in der Kinderbetreuung und -erziehung sowie Alten- und Krankenpfleger beziehungsweise Krankenschwestern.

“Die Zahlen lassen vermuten, dass in der Pandemie-Hochphase viele Arbeitnehmer bei Corona-ähnlichen Symptomen zu Hause geblieben sind, um andere Menschen nicht zu gefährden”, heißt es.

Ralf Loweg