Wagenknecht macht Landtagswahl zur Abstimmung über Merz

Sahra Wagenknecht will die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch zur Abrechnung mit Bundeskanzler Friedrich Merz machen. Die BSW-Gründerin sieht im Ausgang der Wahl eine mögliche Belastungsprobe für die Bundesregierung und sagt offen: Ein Sturz der Merz-Regierung wäre aus ihrer Sicht „ein Segen“.

Von der Redaktion (dts) – 00.13 Uhr

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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht sieht in der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Chance, auch die Koalition im Bund zu destabilisieren.

Es gehe bei der Wahl in Sachsen-Anhalt „direkt um Bundespolitik“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Ob Sven Schulze das Amt des Ministerpräsidenten verteidigen kann oder nicht, dürfte mit darüber entscheiden, wie lange Friedrich Merz noch Bundeskanzler ist.“

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Politik würden dem Land schaden, sagte Wagenknecht. „Es wäre ein Segen, wenn seine Regierung kippt.“

Die Gründerin des BSW wirft Merz unter anderem Kürzungen beim Sozialstaat und eine aus ihrer Sicht unnötige Aufrüstung vor. Es gehe bei der Landtagswahl aber „natürlich“ auch um einen Neuanfang in Sachsen-Anhalt.